Schwere Vorwürfe aus Moskau gegen Europa und Brüssel.
Russlands Aussenminister Sergej Lawrow verschärft den Ton im geopolitischen Schlagabtausch um die Ukraine.
Im Zentrum seiner Kritik: Korruption – und politische Kalkulation.
Neue Vorwürfe aus Moskau
Während der Krieg in der Ukraine weiter tobt, verschärft Russland die rhetorische Front.
Sergej Lawrow erhebt schwere Anschuldigungen gegen den Westen.
Europa handle nicht aus Prinzipien – sondern aus strategischem Eigeninteresse.
„Korruption wird bewusst ignoriert“
Russlands Aussenminister Sergej Lawrow erklärte, westliche Staaten würden bekannte Korruptionsskandale in der Ukraine gezielt ausblenden.
Der Grund sei politischer Natur.
Laut ansa.it sagte Lawrow, Brüssel und andere europäische Hauptstädte hätten die Skandale sehr wohl wahrgenommen, liessen sich davon jedoch nicht von ihrem Kurs abbringen.
„Diese Skandale haben sie nicht davon abgehalten, das Kiewer Regime als Rammbock gegen Russland zu benutzen“, so Lawrow.
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Ukraine als geopolitisches Instrument?
Lawrow zeichnet ein klares Bild:
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die Ukraine werde nicht als Partner gesehen
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sondern als Mittel zum Zweck
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eingesetzt zur Schwächung Russlands
Der Westen halte demnach unbeirrt an seiner Strategie fest – ungeachtet innenpolitischer Probleme in Kiew.
Teil einer grösseren Erzählung
Die Aussagen fügen sich in die bekannte russische Argumentationslinie ein:
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Kritik an EU und NATO
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Vorwurf der Einmischung
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Darstellung Russlands als Ziel westlicher Expansion
Westliche Regierungen weisen diese Vorwürfe seit Jahren zurück und betonen ihre Unterstützung für die ukrainische Souveränität.










