30 Minuten verschüttet – Rettung kommt zu spät
Ein dramatischer Lawinenunfall erschüttert die Alpen.
Ein italienischer Freerider wurde in Tirol von einer gewaltigen Schneemasse erfasst – und überlebte nicht.
Er lag rund 30 Minuten unter Schnee begraben.
Unglück am Marchkopf im Zillertal
Das tödliche Unglück ereignete sich am Marchkopf im Zillertal.
Ein 41-jähriger italienischer Skifahrer war abseits der markierten Pisten unterwegs, als sich eine Lawine löste.
Die Fakten im Überblick:
- Lawine rund 250 Meter breit
- Verschüttungstiefe: ca. 1,6 Meter
- Fund nach etwa 30 Minuten
Trotz rascher Rettung kam jede Hilfe zu spät.
Zweiter Skifahrer überlebt
Ein weiterer Italiener (36) wurde ebenfalls von der Lawine erfasst.
- Nur teilweise verschüttet
- Konnte sich selbst befreien
- Alarmierte die Rettungskräfte
- Verletzung an der Hand
Sein schnelles Handeln war entscheidend für die Rettungskette.
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Schwierige Bedingungen im Gelände
Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten anspruchsvolle Bedingungen:
- Hangneigung: etwa 40 Grad
- Exposition: Nordwesthang
- Lawinengefahr: Stufe 3 von 5 (erheblich)
Die Schneedecke war instabil – eine sogenannte Schneebrettlawine löste sich rund 100 Meter unterhalb des Gipfels.
Grosseinsatz der Rettungskräfte
Im Einsatz standen:
- Zwei Rettungshubschrauber
- Bergrettungsteams
- Polizei
Trotz schneller Bergung blieben Wiederbelebungsversuche erfolglos.
Lawinengefahr bleibt hoch
Die Behörden warnen aktuell vor erhöhter Lawinengefahr in Tirol.
Besonders gefährlich:
- Steile Hänge über 30 Grad
- Frischer Triebschnee
- Abseits der gesicherten Pisten
Erst vor wenigen Tagen kam es zu einem weiteren tragischen Unfall: Ein 35-jähriger Snowboarder erlag nach einem Sturz seinen Verletzungen.
Freeriden bleibt riskant
Der tragische Tod des Skifahrers zeigt erneut:
Abseits der Piste kann ein Moment über Leben und Tod entscheiden.







