Update: Verletzte Schweizerin stirbt im Spital von Sitten
Als die Abfahrt begann, kam die Lawine
Zwei Skitourengänger wollten am Mittwoch, 21. Januar 2026, das Schilthorn oberhalb von Simplon besteigen. Der Aufstieg verlief ohne Zwischenfälle. Doch auf dem Rückweg kam es zur Katastrophe.
Gegen 13:45 Uhr – während der Abfahrt über die Route «Schilte» auf etwa 2’650 Metern – löste sich eine Lawine. Beide Wintersportler wurden mitgerissen.
Selbstrettung und schnelle Reaktion
Einer der beiden, ein Mann, konnte sich aus den Schneemassen selbst befreien und schlug sofort Alarm. Die kantonale Rettungsorganisation KWRO koordinierte den Einsatz. Drei Helikopter der Air Zermatt wurden aufgeboten.
An Bord: drei Lawinenhundeführer und drei Rettungsspezialisten, die sich unmittelbar zur Unfallstelle begaben. Nur wenig später gelang es ihnen, die zweite Person, eine 33-jährige Schweizerin, zu orten, auszugraben und notfallmedizinisch zu versorgen.
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Schwer verletzt ins Spital geflogen
Die verunglückte Frau wurde mit dem Helikopter ins Spital Sitten überführt. Angaben zum aktuellen Gesundheitszustand liegen noch nicht vor. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis hat eine Untersuchung eingeleitet.
Lawinengefahr bleibt hoch – auch auf bekannten Routen
Das Unglück bei Simplon zeigt erneut: Selbst auf bekannten Touren und bei vermeintlich stabilen Bedingungen bleibt die Gefahr real. Abfahrten entlang der Aufstiegsroute gelten oft als sicherer – doch auch dort kann eine ungünstige Schneeschichtung gefährlich werden.










