Lawinenalarm am Flumserberg: Eine Schneemasse reisst am Sonntagvormittag ab.
Weil unklar war, ob Menschen verschüttet wurden, lief eine grosse Suchaktion an – mit Hunden, Helikoptern und Rettern im Tiefschnee.
Was am Sonntag in Flumserberg geschah
Am 11. Januar 2026 ging um 10:30 Uhr bei der Kantonspolizei St. Gallen eine Notfallmeldung ein:
Im Bereich Prodkamm sei es zu einem Lawinenabgang ausserhalb der markierten Piste gekommen.
Ob sich Menschen im Schnee befanden, war zunächst nicht bekannt – das löste eine sofortige Rettungsaktion aus.
Aufwändige Suche mit Hunden und Helikoptern
In kurzer Zeit wurde ein umfangreicher Einsatz mobilisiert:
Im Einsatz standen:
Alpine Rettung Ostschweiz mit 20 Fachkräften
Drei Lawinenhundeführer
Helikopter der Rega und der AP3
Private Helikopter
Pistenrettungsdienst Flumserberg
Ausserordentlicher Rettungsdienst Flumserberg
Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei St. Gallen
Die Suche dauerte rund drei Stunden – dann wurde sie ohne Fund eingestellt.
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Aktuell keine Hinweise auf Verschüttete
Bis jetzt bestehen keine Hinweise, dass Personen von der Lawine erfasst wurden.
Dennoch:
Der Grosseinsatz war notwendig – weil niemand wusste, ob jemand Hilfe brauchte.
Polizei appelliert: Melden & vorsichtig fahren
Die Kantonspolizei St. Gallen bittet alle Variantenfahrerinnen und -fahrer dringend:
„Melden Sie sich nach einer ausgelösten Lawine – auch wenn niemand verletzt wurde.“
So könnten aufwändige und kostspielige Rettungsaktionen vermieden werden.
Zusätzlich mahnt die Polizei:
Lawinenwarnungen beachten
Gefährdete Hänge meiden
Keine Fahrten ausserhalb der Pisten bei Warnstufe
Dieser Lawinenabgang ging glimpflich aus – diesmal.
Doch für Retter zählt im Ernstfall jede Minute.










