Vier Jahre Bühnenpause – und ein Auftritt, der polarisiert.
Justin Bieber kehrt als Headliner nach Coachella zurück, doch statt Showfeuerwerk setzt er auf Laptop, Rückblicke und Minimalismus.
Rückkehr nach gesundheitlicher Zwangspause
Der kanadische Popstar Justin Bieber stand erstmals seit seiner Erkrankung am Ramsay-Hunt-Syndrom wieder auf einer grossen Festivalbühne: beim Coachella Valley Music and Arts Festival in Indio.
Im schlichten Outfit aus Hoodie, Shorts und Sonnenbrille präsentierte sich der 32-Jährige bewusst zurückhaltend.
Neue Songs erstmals live
Im Zentrum standen Songs seiner 2025 erschienenen Alben SWAG und SWAG II, darunter die Single „Yukon“. Unterstützung erhielt Bieber von mehreren Gästen wie Wizkid, Tems, The Kid LAROI, Dijon und Mk.gee.
Für einen emotionalen Moment sorgte er beim Song „Everything Hallelujah“, als er seine Ehefrau Hailey Bieber und seinen Sohn namentlich erwähnte.
Laptop auf der Bühne sorgt für Kritik
Laut GMX entschied sich Bieber für ein ungewöhnliches Konzept: Er steuerte grosse Teile der Show über einen Laptop. Dabei spielte er alte YouTube-Clips aus seiner Jugend ab, zeigte prägende Momente seiner Karriere und integrierte sogar Internet-Memes aus seinem Privatleben.
Klassiker wie „Baby“ oder „Beauty and a Beat“ sang er teilweise begleitend zu diesen Videoeinspielungen – was viele Besucher für einen Headliner-Slot als zu wenig empfanden.
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Netzreaktionen zwischen Lob und Spott
In sozialen Medien gingen die Meinungen sofort auseinander:
- Kritiker nannten den Auftritt „arbeitsverweigernd“ und „den schwächsten Coachella-Headliner seit Jahren“
- Fans lobten den minimalistischen, persönlichen Ansatz als ehrliche Aufarbeitung seiner Karriere und Krisen
- Besonders bewegend fanden viele das „Duett“ mit seinem jüngeren Ich durch alte Videoaufnahmen
Einige sahen Parallelen zu seinem reduzierten Grammy-Auftritt im Februar.
Kunstperformance oder enttäuschende Show?
Die hohe Erwartungshaltung an einen Coachella-Headliner traf auf ein bewusst ruhiges, introspektives Konzept. Genau das machte den Auftritt für manche besonders stark – für andere jedoch völlig unpassend für ein Festival dieser Grösse.







