Gold glänzt, Bitcoin bröckelt.
Während Edelmetalle und Aktien neue Höhen erreichen, stürzt die Kryptowährung ab.
2026 könnte für Bitcoin ein besonders bitteres Jahr werden.
Der Glanz des Bitcoin verblasst
2025 war für viele Investor:innen ein starkes Jahr:
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Gold: +50 %
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Silber: Verdoppelt
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Aktienmärkte: Kräftige Zugewinne weltweit
Doch Bitcoin? Verlor in Schweizer Franken 17 Prozent.
Matthias Geissbühler, Anlagechef von Raiffeisen Schweiz, bringt es gegenüber 20 Minuten auf den Punkt:
„Der Lack ist dieses Jahr abgeblättert.“
Was beim Bitcoin falsch eingeschätzt wurde
Lange galt Bitcoin als Inflationsschutz, digitales Gold oder gar Ersatzwährung. Doch Geissbühler räumt mit zentralen Mythen auf:
Donald Trump als Hoffnungsträger
Im Wahlkampf gab er sich kryptofreundlich. Viele erwarteten eine politische Förderung – zu Unrecht.
Zahlungsmittel-Ersatz
Die Blockchain-Technologie sei zu langsam, um herkömmliche Zahlungen zu ersetzen.
Inflationsschutz
Trotz globaler Rekordinflation verlor Bitcoin an Wert – gerade in Jahren wie 2022.
Digitales Gold
Statt wie Gold als Wertaufbewahrungsmittel zu glänzen, entwickelte sich Bitcoin entgegengesetzt zum Goldkurs.
Hatten Pensionskassen recht?
Grosse institutionelle Anleger wie Pensionskassen meiden Bitcoin – aus gutem Grund, meint Geissbühler.
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Kein fairer Wert berechenbar
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Hohe Volatilität
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Keine regulatorische Absicherung
„Das spricht gegen eine Investition“, so der Finanzexperte.
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2026: Das schlechteste Bitcoin-Jahr im Zyklus?
Laut dem sogenannten Halving-Zyklus dürfte 2026 das schwächste Jahr für Bitcoin werden – bis zur nächsten Halbierung im Jahr 2028.
Was ist Halving?
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Alle vier Jahre wird die Belohnung für das Bitcoin-Mining halbiert
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Ziel: Knappheit erhöhen, Inflation vermeiden
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2024 gab es noch rund 3 Bitcoin pro Block
Doch die erhoffte Kurssteigerung blieb zuletzt aus.
Zinspolitik bremst den Bitcoin zusätzlich
Die Hoffnung auf Zinssenkungen der Zentralbanken hat sich nicht erfüllt:
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SNB: Kein Schritt in Richtung Negativzinsen
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EZB & Fed: Halten Zinsen stabil – wegen hartnäckiger Inflation
Wenn Anleger:innen zum Jahresende in ihre Depots schauen und Bitcoin-Verluste mit Gold-Gewinnen vergleichen, könnte das weitere Verkäufe auslösen.
«Wenn die Geduld schwindet, könnte der Bitcoin noch weiter fallen», so Geissbühler.
Wie geht es 2026 mit Gold, Aktien & Co. weiter?
Aktien
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Nach +55 % in 3 Jahren wird nur noch ein einfaches Wachstum erwartet
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Schweizer Markt besonders interessant: Dividendenrendite bei 3 %
Gold
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5000 $ pro Unze möglich
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Trend bleibt positiv, auch wenn 2025 eine Ausnahme war
Immobilien
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Nachfrage hoch
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Zu wenig Neubauten → moderate Preissteigerungen erwartet
Obligationen
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Kaum Potenzial, da Zinsen auf tiefem Niveau stagnieren
Bitcoin hat 2025 enttäuscht – und 2026 wird voraussichtlich noch schwieriger.
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