Das kommt überraschend – aber es ist fix: Oskari Laaksonen verlässt den EHC Biel-Bienne per sofort. Klub und Verteidiger haben den bis 2027 laufenden Vertrag im gegenseitigen Einvernehmen vorzeitig aufgelöst. Für den Finnen endet das Kapitel National League damit schon nach wenigen Monaten.
Laaksonen kehrt zu Luleå HF zurück, wo er erst im Frühling Meister geworden war. In Schweden erhält er wieder einen langfristigen Vertrag und soll die Defensive sofort verstärken.
Frühes Ende in Biel
Laaksonen war im Mai als hoch dekorierter SHL-Verteidiger nach Biel gekommen – mit einem klaren Auftrag: Stabilität, Powerplay-Qualität, Erfahrung. Der Vertrag war bis 2027 datiert.
Auf dem Eis lief es jedoch nicht wie erhofft. In 16 Partien für Biel blieb seine Produktion mit 0 Toren und 4 Assists bescheiden. Zuletzt stand er nicht mehr regelmässig im Line-up.
Dass beide Seiten nun so früh die Reissleine ziehen, zeigt: Der Fit stimmte sportlich nicht mehr.
Rückkehr nach Luleå: „Grosse Chance“ für beide Seiten
In Schweden wird Laaksonen mit offenen Armen empfangen. Luleå HF holt einen Spieler zurück, der dort noch im Frühling ein Schlüsselmann im Meisterteam war. Laut schwedischen Medien hat er in Luleå direkt wieder langfristig unterschrieben.
Für Laaksonen bedeutet das:
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zurück in eine vertraute Umgebung
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klare Rolle in einem Team, das ihn kennt
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neue sportliche Perspektive nach schwierigen Monaten
Und für Biel:
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ein Import-Platz wird frei
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die Defensive kann neu ausgerichtet werden
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finanzielle und sportliche Planung wird angepasst
Was das für den EHC Biel heisst
Der Abgang kommt in einer Phase, in der Biel ohnehin auf der Suche nach Konstanz ist. Ein ausländischer Verteidiger weniger zwingt den Klub nun zu schnellen Entscheiden – entweder intern auffangen oder auf dem Markt reagieren.
Spannend wird:
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Kommt ein Ersatz-Import?
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Gibt es mehr Eiszeit für Schweizer Verteidiger?
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Welche Richtung schlägt Biel im Winter ein?










