Eine nächtliche Überraschung im Appenzellerland hat für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz gesorgt.
Kühe auf Wanderschaft, eine leere Dorfstrasse und eine Polizeipatrouille, die plötzlich zur Tierhüterin wird.
Kühe auf nächtlichem Spaziergang
In der Nacht auf Freitag, 8. Mai 2026, gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale Appenzell Ausserrhoden kurz vor 03.00 Uhr ungewöhnliche Meldungen ein.
Im Bereich Allmendsberg bei Walzenhausen war eine Gruppe Kühe auf der Strasse unterwegs.
Die Tiere hatten offenbar ihren Stall verlassen und machten sich selbstständig auf den Weg.
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Polizei trifft auf „tierische Wandergruppe“
Eine ausgerückte Patrouille konnte die Herde wenig später auf der menschenleeren Strasse ausgangs des Dorfes feststellen.
Um die Situation zu sichern, griffen die Einsatzkräfte zu einer ungewöhnlichen Massnahme:
- Absperrung der Strasse mit Polizeiband
- ruhiges Einzäunen der Tiere im Bereich der Fahrbahn
- Sicherstellung, dass keine weiteren Tiere entweichen
Die Kühe verhielten sich dabei erstaunlich gelassen und zeigten keinerlei Scheu gegenüber den Einsatzkräften.
Bauernhof statt Polizeiposten
Nach der Sicherung der Tiere wurde der Besitzer der Rinder informiert.
Kurz darauf holte der Landwirt seine Herde persönlich ab.
Mit Traktor und Anhänger brachte er die ausgebüxten Kühe wieder sicher zurück in den Stall.
Der nächtliche Ausflug war damit beendet.






