Kurz nach 23 Uhr wurde die Nachtruhe in Oberägeri jäh unterbrochen. In einem Wohnhaus brach in der Küche ein Feuer aus. Die allein anwesende Bewohnerin reagierte sofort – und verhinderte möglicherweise Schlimmeres.
Doch ihr mutiger Löschversuch hatte schwere Folgen.
75-Jährige entdeckt Flammen in der Küche
Am Donnerstagabend (11. Juni) ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung über einen Küchenbrand in einem Wohnhaus in Oberägeri ein.
Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich eine 75-jährige Frau allein in der Wohnung.
Als sie die Flammen bemerkte, gelang es ihr, das Feuer selbstständig zu löschen. Dabei zog sie sich jedoch erhebliche Brandverletzungen zu.
Starke Rauchentwicklung in der Wohnung
Nach dem Löschversuch breitete sich dichter Rauch in der Wohnung aus.
Die Seniorin konnte die Wohnung zwar aus eigener Kraft verlassen, musste anschliessend aber medizinisch versorgt werden.
Die alarmierte Feuerwehr rückte umgehend aus und übernahm die Entlüftung der betroffenen Räume.
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Rega bringt Verletzte ins Spital
Aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen wurde die Frau von der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen.
Über ihren aktuellen Gesundheitszustand machten die Behörden keine weiteren Angaben.
Brandursache wird untersucht
Wie es zum Feuer kommen konnte, ist derzeit noch unklar.
Der Kriminaltechnische Dienst der Zuger Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Auch die Höhe des entstandenen Sachschadens kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden.
Grosser Einsatz in Oberägeri
Insgesamt standen 68 Einsatzkräfte im Einsatz.
Beteiligt waren:
- Feuerwehr Unterägeri und Oberägeri
- Feuerwehrinspektorat
- Rettungsdienst Zug
- Rega
- Zuger Polizei






