Kurz vor Ostern überrascht Kuba mit einer massenhaften Begnadigung: Mehr als 2.000 Gefangene werden freigelassen.
Die Regierung spricht von einer humanitären Geste, doch die Hintergründe sind komplex.
Wer profitiert von der Entscheidung – und welche Rolle spielen die USA?
Details der Begnadigungen
Die kubanische Regierung teilte auf X mit, dass unter den Begnadigten junge Menschen, Über-60-Jährige, Frauen und Ausländer seien.
- Ausgeschlossen: Sexualstraftäter, Mörder
- Politische Gefangene wurden nicht näher erwähnt
Laut gmx.ch erfolgte die Begnadigung nach sorgfältiger Prüfung: Verhalten im Gefängnis, Schwere der Straftaten und Gesundheitszustand wurden berücksichtigt.
Bereits Mitte März hatte Kuba 51 Häftlinge freigelassen, offenbar vermittelt durch den Vatikan. Die aktuelle Aktion ist damit die zweite Welle innerhalb kurzer Zeit.
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Spannungen mit den USA
- Kuba steckt seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise
- Das US-Ölembargo verschärft die Lage seit drei Monaten dramatisch
- Washington fordert immer wieder Freilassung von Gefangenen und politische Reformen
Die kubanische Regierung stellt allerdings klar, dass die Begnadigungen nicht direkt auf Druck aus den USA erfolgen.
Vorgehensweise der Regierung
- Sorgfältige Analyse jedes Gefangenen
- Bewertung von Straftat, Verhalten und Gesundheitszustand
- Freilassung nur für jene, die bereits einen erheblichen Teil ihrer Strafe verbüsst haben
Die Karwoche dient traditionell als Anlass für humanitäre Geste, ähnlich wie in früheren Jahren.







