Drei Jahre Krieg – und kein Ende in Sicht.
Millionen Menschen leiden, Hunger breitet sich aus, ganze Regionen liegen in Trümmern.
Jetzt verstärkt die Schweiz ihre Hilfe – und setzt auf Frieden.
Schweiz erhöht Unterstützung massiv
Zum dritten Jahrestag des Kriegsausbruchs im Sudan hat die Schweiz neue Hilfsmassnahmen angekündigt.
2026 stellt die Schweiz:
- 23 Millionen Franken für humanitäre Hilfe bereit
- Fokus auf Ernährung, Schutz und Friedensförderung
- Unterstützung auch für Nachbarländer mit Geflüchteten
Seit Beginn des Konflikts hat die Schweiz insgesamt rund 213 Millionen Franken eingesetzt.
Wie es zum Krieg kam
Die Wurzeln des Konflikts reichen Jahre zurück:
- 2019: Sturz von Omar al-Bashir
- 2021: Militärputsch verdrängt zivile Regierung
- 2023: Konflikt eskaliert zwischen:
- Sudanesische Armee (SAF)
- Paramilitärische RSF
Heute ist das Land gespalten:
- Hauptstadt Khartum und Norden unter Kontrolle der Armee
- Westen und Süden unter Kontrolle der RSF
Die dramatischen Folgen
Die Zahlen zeigen das Ausmass der Katastrophe:
- Zehntausende Tote
- Hungersnot im ganzen Land
- 33 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen
- 13 Millionen Menschen auf der Flucht
Davon:
- 4 Millionen in Nachbarländern wie
- Ägypten
- Südsudan
- Libyen
- Tschad
Besonders erschütternd:
- Sexuelle Gewalt als Kriegsmittel
- Zusammenbruch von Gesundheits- und Bildungssystemen
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Rolle der Schweiz im Konflikt
Die Schweiz engagiert sich auf mehreren Ebenen:
Humanitäre Hilfe:
- Zusammenarbeit mit Vereinte Nationen
- Unterstützung des Internationales Komitee vom Roten Kreuz
- Kooperation mit NGOs und lokalen Organisationen
Friedensförderung:
- Organisation von vertraulichen Dialogen
- Förderung von politischen Verhandlungen
- Einbindung von Frauen in Friedensprozesse
Ziel: Langfristige Stabilität und politische Lösung
Internationale Gespräche in Berlin
Zum Jahrestag fand in Berlin eine internationale Sudan-Konferenz statt.
Dort wurde:
- über Friedenslösungen diskutiert
- zusätzliche Hilfsmassnahmen koordiniert
Vertreten wurde die Schweiz durch
Tim Enderlin.
Der Krieg im Sudan bleibt eine der grössten humanitären Krisen weltweit.
Ohne internationale Hilfe und politische Lösungen droht sich die Lage weiter zu verschärfen.






