Die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina stehen im Zeichen von Gewalt auf den Strassen.
Bei Protesten gegen den ICE-Einsatz kam es zu massiven Ausschreitungen, Rauchbomben und Molotow-Cocktails flogen auf Sicherheitskräfte.
Die Lage spitzt sich zu – die Ministerpräsidentin schaltet sich persönlich ein.
Demonstration eskaliert
Bei einem Protestmarsch von rund 3.000 bis 5.000 Menschen in Richtung des olympischen Dorfes kam es zu heftigen Zusammenstössen:
Polizeieinsatz: Schlagstöcke, Wasserwerfer und Tränengas
Festnahmen: Sechs Personen
Plakate: „ICE out“ und „ICE=SS“
Die Demonstration richtete sich gegen die Anwesenheit von Beamten der US-Einwanderungspolizei ICE bei den Winterspielen. Laut gmx.ch werfen Kritiker der Behörde teils brutales Vorgehen gegen Migranten vor, bei dem auch Todesfälle zu beklagen sind.
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Reaktionen der Politik
Ministerpräsidentin Giorgia Meloni reagierte auf Social Media scharf:
„Tausende und Abertausende Italiener arbeiten in diesen Stunden daran, dass während der Olympischen Spiele alles funktioniert. Ihnen gegenüber stehen die von mir als Feinde bezeichneten Leute, die gegen die Olympischen Spiele demonstrieren.“
ICE-Beamte sollen laut Regierung nur den Schutz von US-Offiziellen wie Vizepräsident JD Vance und Aussenminister Marco Rubio übernehmen.
Über 6.000 italienische Sicherheitskräfte sind während der Spiele im Einsatz.
Sabotage am Schienennetz?
Beschädigungen an drei Stellen des Bahnnetzes im Norden Italiens wurden am Samstag entdeckt.
Ermittler prüfen, ob es sich um gezielte Sabotageakte handelt, ähnlich wie bei den Sommerspielen 2024 in Paris.
Die Krawalle zeigen erneut die Spannungen zwischen Sicherheitsinteressen und Protesten gegen internationale Behörden.










