Schon wieder eine Wahl?
Im Kosovo müssen die Bürgerinnen und Bürger zum zweiten Mal in nur elf Monaten zur Urne.
Viele reisen sogar aus der Schweiz an – in ein Land, das seit Monaten feststeckt.
Warum wird schon wieder gewählt?
Im Februar 2025 hatte die Partei Vetëvendosje („Selbstbestimmung“) von Premier Albin Kurti zwar die meisten Stimmen geholt – aber ohne klare Mehrheit.
Koalitionsgespräche scheiterten
monatelanger politischer Stillstand
keine handlungsfähige Regierung
Die Folge: Neuwahlen – schon wieder.
Worum es jetzt geht
Kurti hofft auf ein Comeback wie 2021: Damals regierte er fast ohne Koalitionspartner – mit starker Unterstützung der Diaspora, auch aus der Schweiz.
Doch diesmal?
Das Vertrauen in die politischen Eliten ist gesunken
Kosovo ringt mit wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit
Auch innenpolitisch brodelt es: Justizreform, Korruption, Nordkosovo-Konflikte


Die Rolle der Diaspora
Auch bei dieser Wahl reisen viele Kosovo-Albaner:innen aus der Schweiz extra an, um ihre Stimme abzugeben.
Denn:
„Wenn wir in der Heimat schon nicht leben, wollen wir wenigstens mitentscheiden“, heisst es von Rückreisenden an der Grenze bei Hani i Elezit.
Schätzungen zufolge leben rund 200’000 Kosovaren in der Schweiz – eine enorme politische Ressource.
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Was, wenn wieder alles scheitert?
Falls Kurti keine regierungsfähige Mehrheit schafft und sich die Parteien erneut blockieren, droht:
erneuter Stillstand
verlorenes Vertrauen
internationale Kritik
Der Kosovo steht unter Druck – auch von der EU, die Reformen und Stabilität fordert.










