König Charles III. hat das Wochenende in Sandringham verbracht.
Ein Treffen mit seinem Bruder Prinz Andrew soll es jedoch nicht gegeben haben.
Distanz trotz räumlicher Nähe
Charles III. hielt sich am Wochenende auf seinem Landsitz im ostenglischen Norfolk auf. Sein Bruder Prince Andrew, der derzeit ebenfalls in der Nähe wohnt, soll dem Monarchen dabei nicht begegnet sein.
Laut gmx.ch habe es zwischen den beiden Brüdern keinerlei Kontakt gegeben – obwohl Andrew nur wenige Kilometer entfernt untergebracht ist.
Ein Insider erklärte, der König habe Andrew das gesamte Wochenende über gemieden, obwohl dieser nur rund zwei Meilen entfernt lebte.
Kaplan als Verbindungsglied
Ganz ohne indirekte Verbindung blieb das Wochenende jedoch nicht: Der Hauskaplan des Königs, Paul Williams, soll zunächst Andrew besucht haben.
Andrew wohnt derzeit auf der Wood Farm in Sandringham, nachdem er die Royal Lodge in Windsor verlassen hatte. Der Geistliche blieb Berichten zufolge rund eine Stunde vor Ort.
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Am folgenden Tag traf er dann Charles zum Gottesdienst in der Kirche St. Mary Magdalene in Sandringham. Beobachter berichteten von einem gut gelaunten Monarchen beim Handschlag mit dem Kaplan.
Ermittlungen gegen Andrew
Der Besuch des Königs erfolgte weniger als zwei Wochen nach der Festnahme Andrews auf dem Anwesen in Norfolk. Der 66-Jährige war an seinem Geburtstag, dem 19. Februar, wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen worden.
Die Behörden ermitteln demnach wegen des Vorwurfs, Andrew habe in seiner früheren Funktion als Handelsgesandter vertrauliche Informationen mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein geteilt.
Bereits im Zuge des Epstein-Skandals waren Andrew im Herbst sämtliche royalen Titel aberkannt worden. Der Buckingham-Palast erklärte nach der Festnahme, man werde mit den Ermittlungsbehörden kooperieren.






