Warum es jetzt um mehr als Politik geht
Ohne Lithium kein E-Auto. Ohne Kobalt keine Energiewende.
Kritische Rohstoffe sind das Rückgrat moderner Technologie – doch sie werden zum geopolitischen Zankapfel.
Jetzt will Lars Klingbeil ein Zeichen setzen:
Deutschland müsse raus aus der Abhängigkeit – und rein in die Kooperation.
Treffen in den USA: Rohstoffe als globale Herausforderung
In Washington treffen sich derzeit die Finanzminister grosser Industriestaaten, um über den Zugang zu kritischen Rohstoffen zu beraten.
Die USA haben dazu eingeladen – im Fokus:
Lithium
Kobalt
Seltene Erden
Diese Stoffe sind entscheidend für Zukunftstechnologien: Batterien, Windkraft, Halbleiter, E-Autos – sie funktionieren ohne diese Ressourcen nicht.
Das Problem:
Die Förderung und Verarbeitung liegt oft in der Hand weniger Länder – allen voran China.
Klingbeil: „Mehr Kooperation statt nationaler Alleingänge“
Kurz vor seiner Abreise sagte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil in Berlin:
„Der Zugang zu kritischen Rohstoffen und verlässliche Lieferketten sind für Wirtschaft und Arbeitsplätze von grösster Bedeutung.“
Er forderte:
Ausbau internationaler Partnerschaften
Stärkung der Versorgungssicherheit
Reduktion strategischer Abhängigkeiten
Faire, regelbasierte Handelsstrukturen
Laut gmx.ch betonte Klingbeil: „Wo immer möglich, müsse gemeinsam gehandelt werden.“
Deutschland und die EU setzen laut ihm auf verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen – nicht auf kurzfristige Rohstoffdeals um jeden Preis.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Warum es alle betrifft
Ein Mangel an kritischen Rohstoffen würde sich direkt auswirken:
Preissteigerungen bei Elektronik und E-Mobilität
Verzögerungen beim Ausbau erneuerbarer Energien
Standortnachteile für die europäische Industrie
Konkret betroffen:
Automobilbranche
Energieunternehmen
Digitalindustrie
Was Deutschland jetzt tun will
Laut Klingbeil setzt die Bundesregierung auf:
Handelsabkommen mit rohstoffreichen Ländern
Investitionen in Recycling und Kreislaufwirtschaft
Stärkung europäischer Förderprojekte
Abbau bürokratischer Hürden
Zusätzlich wird ein EU-Rohstoffgesetz vorbereitet, das strategische Projekte fördern und Genehmigungen beschleunigen soll.
Die Zukunft braucht Verlässlichkeit
Der Wettlauf um Rohstoffe ist kein Sprint – es ist ein geopolitischer Marathon.
Lars Klingbeils Appell: Nur durch Zusammenarbeit kann Europa souverän bleiben.










