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Klingbeil fordert globale Allianz für Rohstoffe der Zukunft

by Daniel Lüdi
Sonntag, 11. Januar 2026 um 16:50
in Ausland, Politik
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Symbolfoto mit Lithium, Kobalt und Neodym in Form von Gestein und Metallelementen vor globaler Weltkarte

Symbolbild kritische Rohstoffe – Lithium, Kobalt und Seltene Erden

Home » Politik » Klingbeil fordert globale Allianz für Rohstoffe der Zukunft

Warum es jetzt um mehr als Politik geht

Ohne Lithium kein E-Auto. Ohne Kobalt keine Energiewende.
Kritische Rohstoffe sind das Rückgrat moderner Technologie – doch sie werden zum geopolitischen Zankapfel.

Jetzt will Lars Klingbeil ein Zeichen setzen:
Deutschland müsse raus aus der Abhängigkeit – und rein in die Kooperation.

Treffen in den USA: Rohstoffe als globale Herausforderung

In Washington treffen sich derzeit die Finanzminister grosser Industriestaaten, um über den Zugang zu kritischen Rohstoffen zu beraten.

Die USA haben dazu eingeladen – im Fokus:

  • Lithium

  • Kobalt

  • Seltene Erden

Diese Stoffe sind entscheidend für Zukunftstechnologien: Batterien, Windkraft, Halbleiter, E-Autos – sie funktionieren ohne diese Ressourcen nicht.

Das Problem:
Die Förderung und Verarbeitung liegt oft in der Hand weniger Länder – allen voran China.

Klingbeil: „Mehr Kooperation statt nationaler Alleingänge“

Kurz vor seiner Abreise sagte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil in Berlin:

„Der Zugang zu kritischen Rohstoffen und verlässliche Lieferketten sind für Wirtschaft und Arbeitsplätze von grösster Bedeutung.“

Er forderte:

  • Ausbau internationaler Partnerschaften

  • Stärkung der Versorgungssicherheit

  • Reduktion strategischer Abhängigkeiten

  • Faire, regelbasierte Handelsstrukturen

Laut gmx.ch betonte Klingbeil: „Wo immer möglich, müsse gemeinsam gehandelt werden.“

Deutschland und die EU setzen laut ihm auf verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen – nicht auf kurzfristige Rohstoffdeals um jeden Preis.

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Warum es alle betrifft

Ein Mangel an kritischen Rohstoffen würde sich direkt auswirken:

  • Preissteigerungen bei Elektronik und E-Mobilität

  • Verzögerungen beim Ausbau erneuerbarer Energien

  • Standortnachteile für die europäische Industrie

Konkret betroffen:

  • Automobilbranche

  • Energieunternehmen

  • Digitalindustrie

Was Deutschland jetzt tun will

Laut Klingbeil setzt die Bundesregierung auf:

  • Handelsabkommen mit rohstoffreichen Ländern

  • Investitionen in Recycling und Kreislaufwirtschaft

  • Stärkung europäischer Förderprojekte

  • Abbau bürokratischer Hürden

Zusätzlich wird ein EU-Rohstoffgesetz vorbereitet, das strategische Projekte fördern und Genehmigungen beschleunigen soll.

Die Zukunft braucht Verlässlichkeit

Der Wettlauf um Rohstoffe ist kein Sprint – es ist ein geopolitischer Marathon.
Lars Klingbeils Appell: Nur durch Zusammenarbeit kann Europa souverän bleiben.

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