Ein scheinbar harmloser Spendenaufruf auf der Strasse – doch dahinter kann sich ein Betrug verbergen.
In der Stadt Schaffhausen hat die Polizei einen mutmasslichen Klemmbrettbetrüger festgenommen.
Der Mann war bereits polizeilich gesucht.
Polizeieinsatz im Grubenquartier
Am Dienstagnachmittag, 19. Mai 2026, erhielt die Polizei Hinweise aus der Bevölkerung über auffällige und aufdringliche Spendensammler.
Eine Patrouille der Schaffhauser Polizei reagierte und kontrollierte um 16.45 Uhr im Grubenquartier ein Fahrzeug, das zuvor gemeldet worden war.
Kontrolle führt zu Festnahme
Bei der Kontrolle der beiden Fahrzeuginsassen stellte sich heraus, dass einer der Männer wegen einer Aufenthaltsnachforschung ausgeschrieben war.
Der rumänische Staatsangehörige wurde daraufhin der Zentralen Polizeistation Schaffhausen zugeführt.
Verdacht auf Klemmbrettbetrug
Bei sogenannten Klemmbrettbetrügern handelt es sich um Trickdiebe, die oft gezielt Passanten ansprechen.
Typische Vorgehensweisen:
- angebliche Spenden für Wohltätigkeitsorganisationen
- vorgetäuschte Behinderung (z. B. taubstumm)
- Nutzung eines Klemmbretts als Sichtschutz
- Ablenkung zur Begehung von Taschendiebstahl
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Polizei stellt klare Forderung
Die Schaffhauser Polizei hat in diesem Zusammenhang einen Antrag auf Ausgrenzung aus dem Kanton für beide Fahrzeuginsassen gestellt.
Ziel ist es, weitere Vorfälle dieser Art zu verhindern.
So schützt man sich vor Trickbetrug
Die Polizei gibt klare Verhaltenstipps:
Abstand halten
Fremde Personen nicht zu nah an sich heranlassen und direkte Gespräche vermeiden.
Keine Spenden auf der Strasse
Seriöse Organisationen nutzen offizielle Kanäle und Banküberweisungen.
Wertsachen schützen
Handtaschen, Geldbörsen und Smartphones immer im Blick behalten.
Keine Unterschriften auf der Strasse
Klemmbretter nicht annehmen oder verdecken.
Hilfe holen
Bei Verdacht sofort die Polizei über 117 informieren.
Polizei reagiert auf Hinweise aus Bevölkerung
Der Einsatz zeigt, wie wichtig Meldungen aus der Bevölkerung sind.
Ohne die Hinweise wäre die Kontrolle vermutlich nicht erfolgt.
Der Fall in Schaffhausen verdeutlicht, dass Trickbetrug im Alltag weiterhin vorkommt.
Aufmerksamkeit und ein gesundes Misstrauen können helfen, sich vor solchen Maschen zu schützen.






