Sie ist kaum grösser als eine Hauskatze.
Und doch schlägt sie Löwen, Tiger und Leoparden.
Die Schwarzfusskatze gilt als die tödlichste Katze der Welt.
Eine Katze, die harmlos wirkt
Die Schwarzfusskatze (Felis nigripes) lebt im südlichen Afrika und fällt kaum auf. Ihr sandfarbenes Fell mit dunklen Flecken erinnert an einen gewöhnlichen Stubentiger. Typisch sind die schwarzen Unterseiten ihrer Pfoten, die ihr den Namen geben.
Mit einer Körperlänge von maximal 44 Zentimetern und einem Gewicht von ein bis zweieinhalb Kilogramm ist sie die kleinste Wildkatze Afrikas – und wirkt alles andere als furchteinflössend.
Jagderfolg auf Rekordniveau
Doch der Schein trügt. Die Schwarzfusskatze ist ein extrem effizienter Jäger. Ihre Erfolgsquote liegt bei rund 60 Prozent – ein Spitzenwert unter allen Raubtieren. Laut gmx.ch ist sie damit erfolgreicher als Löwen, die selbst im Rudel nur etwa jede dritte Jagd gewinnen.
In einer einzigen Nacht kann sie:
bis zu 14 Beutetiere töten
rund 20 Prozent ihres eigenen Körpergewichts fressen
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Perfekte Jagdstrategie
Die nachtaktive Katze setzt auf verschiedene Techniken:
lautloses Anschleichen
plötzliches Aufscheuchen
blitzschnelle Sprungangriffe
regungsloses Verharren mit tödlichem Präzisionsbiss
Ihre Geschwindigkeit, Tarnung und Ausdauer machen sie für Beutetiere nahezu unausweichlich.
Selbst die tödlichste Katze ist bedroht
Trotz ihrer Effizienz ist die Schwarzfusskatze selbst in Gefahr. Weltweit existieren schätzungsweise weniger als 10.000 Tiere. Bereits 2002 wurde sie als gefährdet eingestuft.
Die grössten Bedrohungen:
Lebensraumverlust
Klimawandel
zunehmende Inzucht
Letztere begünstigt Krankheiten wie Amyloidose, die bereits zahlreiche Tiere – auch in freier Wildbahn – getötet hat.










