Sie suchten Orte der Ruhe – und nutzten sie skrupellos aus.
Mehrere Kirchen im Tessin und in Graubünden wurden Ziel einer Diebstahlserie.
Jetzt hat die Polizei zwei Verdächtige gefasst. Doch die Ermittlungen gehen weiter.
Festnahme im Raum Bellinzona
Am 26. April 2026 klickten im Raum Claro die Handschellen:
Zwei Männer (45 und 41 Jahre alt), beide rumänische Staatsbürger mit Wohnsitz im Ausland, wurden nach einem Hinweis an die Einsatzzentrale festgenommen.
Die Aktion erfolgte durch die Kantonspolizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft.
Was den Männern vorgeworfen wird
Die Liste der Vorwürfe ist umfangreich:
- Diebstahl von Bargeld aus Kirchen
- Entwendung liturgischer Gegenstände
- Einbruch in mindestens sechs Gotteshäuser
- Diebstahl in einem Selbstbedienungs-Supermarkt
Betroffen sind mehrere Orte im:
- Tessin
- Kanton Graubünden
Beweise im Fahrzeug entdeckt
Bei der Durchsuchung der Verdächtigen fanden die Ermittler:
- Bargeld
- Silberbesteck
- Einbruchswerkzeuge
Diese Funde erhärten den Verdacht einer organisierten Vorgehensweise.
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Haftbefehl bestätigt
Nach den ersten Vernehmungen wurde Haftbefehl erlassen.
Ein Amtsrichter hat die Untersuchungshaft inzwischen bestätigt.
Die Anklagepunkte umfassen:
- Wiederholten Diebstahl
- Wiederholten Hausfriedensbruch
- Unbefugtes Betreten
Die Ermittlungen werden von Staatsanwältin Veronica Lipari geleitet.
Weitere Taten nicht ausgeschlossen
Die Behörden prüfen nun, ob die beiden Männer für weitere Delikte verantwortlich sind.
Im Fokus stehen:
- Weitere Kirchen im Tessin
- Fälle im Kanton Graubünden
- Mögliche Taten in anderen Regionen der Schweiz
Aufruf an die Bevölkerung
Kirchliche Einrichtungen und Privatpersonen werden aktiv eingebunden:
Wer zwischen dem 20. und 26. April 2026:
- Diebstähle erlebt hat
- Beschädigte Kollektenboxen festgestellt hat
soll sich bei der Staatsanwaltschaft melden:
Adresse:
Staatsanwaltschaft, Via Pretorio 16, 6900 Lugano
Oder online über das offizielle Formular.






