Ein stiller Umbruch läuft bereits in vielen Unternehmen.
KI ist längst nicht mehr Zukunft – sie ist Alltag.
Doch die Auswirkungen auf Jobs bleiben widersprüchlich.
KI ist in Unternehmen angekommen
Eine aktuelle Umfrage des Beratungsunternehmens Ernst & Young zeigt ein klares Bild:
- Nur 3 Prozent der Firmen verbieten KI vollständig
- 72 Prozent nutzen KI als Unterstützung im Arbeitsalltag
- 47 Prozent vertrauen KI bereits in ausgewählten Aufgaben
Die Nutzung reicht von Textentwürfen bis zur Ideenentwicklung.
Auswirkungen auf Arbeitsplätze
Die Daten zeigen ein gemischtes Bild:
Stellenabbau durch KI
- 7 Prozent der Firmen haben bereits Stellen gestrichen
- 11 Prozent haben frei werdende Positionen nicht neu besetzt
Neue Jobs durch KI
- 18 Prozent haben zusätzliche Stellen geschaffen
- Data Science
- AI Engineering
- Datenanalyse
Unsicherheit bleibt hoch
- 42 Prozent der Unternehmen können die Auswirkungen noch nicht klar einschätzen
Viele Firmen befinden sich laut EY noch in einer frühen Transformationsphase.
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Wie KI im Alltag genutzt wird
Die meisten Unternehmen setzen KI nicht radikal, sondern unterstützend ein:
- Erstellung erster Textentwürfe
- Strukturierung von Inhalten
- Ideenfindung im Team
- Automatisierung einfacher Aufgaben
KI ersetzt selten komplette Jobs – sondern einzelne Tätigkeiten.
Zwischen Effizienz und Unsicherheit
Die Studie zeigt ein Spannungsfeld:
- Effizienz steigt durch KI-Unterstützung
- Gleichzeitig entstehen Ängste vor Arbeitsplatzverlust
- Neue Rollen entstehen, aber langsamer als erwartet
Besonders gefragt sind künftig:
- Datenexperten
- KI-Spezialisten
- Prozessentwickler
Was bedeutet das für den Schweizer Arbeitsmarkt?
Die Schweiz befindet sich mitten in einer Übergangsphase.
Unternehmen testen KI, integrieren sie schrittweise und beobachten die Effekte genau.
Der grosse strukturelle Wandel steht möglicherweise noch bevor.
KI verändert nicht nur Technologien, sondern auch Arbeitsrealitäten.
Die aktuelle Lage ist kein klarer Verlust- oder Gewinntrend, sondern ein Übergang mit offenen Fragen.
Die entscheidende Entwicklung wird sein, wie schnell Unternehmen Weiterbildung und neue Rollen schaffen.






