KI macht den Einstieg schwieriger
Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt rasant. Besonders Berufseinsteiger spüren die Folgen bereits heute.
Eine neue Studie zeigt: Klassische Einstiegsjobs werden seltener. Experten empfehlen jungen Menschen deshalb, ihre Karriereplanung neu auszurichten.
Weniger Einstiegsjobs durch KI
Laut einer Studie von Jobcloud sind klassische Einstiegspositionen seit dem Durchbruch generativer KI in bestimmten Bereichen deutlich zurückgegangen.
Besonders betroffen sind:
- Büroberufe
- Verwaltungsjobs
- Wissensberufe
- Assistenzfunktionen
In einzelnen Bereichen ging die Zahl der Einstiegsstellen um bis zu 32 Prozent zurück.
Junge Menschen sorgen sich um ihre Zukunft
Die Entwicklung sorgt für Verunsicherung. Mehr als 40 Prozent der unter 25-Jährigen befürchten laut Studie, durch KI an Bedeutung zu verlieren.
Für diese Angst gibt es inzwischen sogar einen Begriff: «FOBO» – Fear of Becoming Obsolete, also die Angst, überflüssig zu werden.
Experten raten zu Spezialisierung
Der Bildungsökonom Stefan Wolter von der Universität Bern sieht vor allem eines als entscheidend: Fachliche Exzellenz.
Wer künftig erfolgreich sein wolle, müsse sich fragen:
- Wo liegen meine grössten Stärken?
- In welchem Bereich kann ich überdurchschnittlich gut werden?
- Welche Fähigkeiten unterscheiden mich von anderen?
Mittelmass werde im Zeitalter der KI zunehmend unter Druck geraten.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Praxiserfahrung wird wichtiger
Neben guten Noten empfehlen Experten, bereits während des Studiums praktische Erfahrungen zu sammeln.
Dazu gehören:
- Praktika
- Projektarbeiten
- Freiwilligenarbeit
- eigene Geschäftsideen
- Start-up-Projekte
Solche Erfahrungen könnten den Berufseinstieg erleichtern und den Lebenslauf aufwerten.
Neue Jobs entstehen weiterhin
Trotz aller Veränderungen sehen Fachleute keinen Grund zur Panik.
Bereits frühere technologische Umbrüche hätten gezeigt, dass alte Berufe verschwinden, gleichzeitig aber neue Tätigkeiten entstehen.
Viele zukünftige Jobs seien heute noch gar nicht bekannt.






