„Wir werden den Aufrührern das Rückgrat brechen.“
Mit drastischen Worten richtet sich Irans Oberster Führer an die Bevölkerung – und an die USA.
Ali Khamenei greift Donald Trump scharf an und kündigt drastische Schritte gegen Protestierende und das Internet im Iran an.
Eid al-Mab’ath: Politischer Auftritt statt religiöser Predigt
Am islamischen Feiertag Eid al-Mab’ath, der die Berufung des Propheten Mohammed feiert, wählte Ayatollah Ali Khamenei eine ungewöhnlich harte Tonlage:
„Wir machen den Präsidenten der Vereinigten Staaten für die Opfer, den Schaden und die Verleumdungen verantwortlich, die er gegen die iranische Nation erhoben hat“, sagte Khamenei auf seinem offiziellen X-Profil (vormals Twitter).
Militärischer Fast-Angriff: Trump zögerte im letzten Moment
Tatsächlich hatte Donald Trump laut Wall Street Journal bereits einen militärischen Angriff gegen den Iran angeordnet – und das Pentagon mit den Vorbereitungen beauftragt.
Doch der Angriff fand nie statt:
Uneinigkeit in der US-Regierung über mögliche Folgen
Druck durch Israel und arabische Staaten
Sorge vor einem regionalen Großkonflikt
Mangel an ausreichender militärischer Präsenz
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Polizeiaktion im Iran: Überwachung und Einschüchterung
Während die Spannungen auf diplomatischer Ebene zunehmen, verschärfen iranische Sicherheitskräfte ihren Kurs im Inneren des Landes.
Wie ansa.it berichtet, gehen sie gezielt gegen Demonstrierende vor:
Hausdurchsuchungen in Isfahan und Teheran
Abgabe von Speicherkarten mit Überwachungsmaterial wird erzwungen
Kontrollen auf öffentlichen Plätzen, bei denen Smartphones durchsucht werden
Verhaftungen, wenn Protestbilder auf Handys gefunden werden
Geplante Abschaltung des globalen Internets
Besonders besorgniserregend: Laut der Organisation Filterwatch, die die Zensur im Iran überwacht, arbeitet die Regierung an einer dauerhaften Abschaltung des globalen Internets.
Das bedeutet:
Zugang nur noch für regierungsnahe Personen
Einführung eines «nationalen Internets» – isoliert vom Rest der Welt
Kein uneingeschränkter Internetzugang vor dem persischen Neujahr (Nowruz)
„Es wird an einem geheimen Plan gearbeitet, den internationalen Internetzugang zu einem Regierungsprivileg zu machen“, so Filterwatch-Direktor Amir Rashidi.
Ein Regime unter Druck. Eine Bevölkerung im Ausnahmezustand.
Und eine Welt, die zunehmend ausgeschlossen wird.






