Ein letztes Mal werden in Vancouver die Uhren vorgestellt.
Dann ist Schluss mit dem Hin und Her zwischen Sommer- und Winterzeit.
Die kanadische Provinz British Columbia schafft die Zeitumstellung endgültig ab – und sendet damit ein Signal.
Schluss mit dem Uhren-Drehen
Die westkanadische Provinz British Columbia rund um die Metropole Vancouver will künftig dauerhaft bei einer einheitlichen Zeit bleiben.
Am kommenden Wochenende sollen die Uhren ein letztes Mal umgestellt werden. Danach gilt dauerhaft dieselbe Zeit – ohne halbjährliche Anpassung.
Gouverneur David Eby erklärte:
„Bei dieser Entscheidung geht es nicht nur um Uhren. Es geht darum, das Leben für Familien einfacher zu machen, Störungen für Geschäfte zu reduzieren und eine stabile, blühende Wirtschaft zu unterstützen.“
Laut gmx.ch kündigte die Provinzregierung an, dass es keine weiteren Zeitumstellungen mehr geben werde.
Warum gibt es die Zeitumstellung überhaupt?
Ursprünglich sollte die Umstellung helfen, das Tageslicht besser zu nutzen.
Die Idee:
Abends länger hell
Weniger Energieverbrauch
Produktiverer Alltag
Doch Kritiker bezweifeln seit Jahren den tatsächlichen Energiespareffekt.
Zudem zeigen Studien immer wieder:
Schlafprobleme nach der Umstellung
Mehr Stress und Konzentrationsschwierigkeiten
Erhöhtes Unfallrisiko in den Tagen danach
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Diskussion auch in Europa
Die Debatte ist nicht neu.
Auch die Europäische Union hatte sich grundsätzlich für ein Ende der Zeitumstellung ausgesprochen.
Doch:
Uneinigkeit zwischen den Mitgliedstaaten
Frage nach Sommer- oder Winterzeit als Dauerlösung
Politische Prioritäten verschoben
Das Thema liegt seit Jahren auf Eis.
Wirtschaftlicher Effekt im Fokus
British Columbia argumentiert vor allem mit praktischen Gründen:
Planbarkeit für Unternehmen
Weniger organisatorische Umstellungen
Vereinfachung für Familien
Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie sich die Entscheidung auf Handelsbeziehungen mit anderen Regionen auswirkt, die weiterhin umstellen.










