Trotz verstörender Enthüllungen: Das US-Justizministerium plant nach Veröffentlichung der Epstein-Akten keine weiteren Anklagen.
Die Welt kann sich nun selbst ein Bild vom Material machen – und die Debatte über den Skandal hält an.
Stellvertretender Justizminister erklärt Entscheidung
Der stellvertretende US-Justizminister Todd Blanche sagte dem US-Sender CNN, dass in den veröffentlichten Ermittlungsakten keine Grundlage für neue Strafverfolgungen gefunden worden sei.
„Es gibt viele schreckliche Fotos, die offenbar von Herrn Epstein oder seinem Umfeld aufgenommen wurden, aber das erlaubt uns nicht unbedingt, jemanden strafrechtlich zu verfolgen“, so Blanche laut gmx.ch.
Das Material umfasst unter anderem:
E-Mails und Schriftverkehr
Gerichtsdokumente
Ärztliche Gutachten
Fotos und Videos
Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
imTicker auf WhatsApp abonnieren
Hintergrund zum Fall Epstein
Jeffrey Epstein, US-Multimillionär, hatte jahrelang einen Missbrauchsring betrieben.
Dutzende junge Frauen und Minderjährige wurden Opfer.
Epstein starb 2019 im Alter von 66 Jahren in seiner Gefängniszelle.
Die Veröffentlichung der Akten war Teil jahrelanger rechtlicher und öffentlicher Debatten.
Die letzte Charge an Ermittlungsakten wurde am Freitag veröffentlicht, womit das Ministerium laut Blanche seiner Verpflichtung nachgekommen sei.
Bekannte Persönlichkeiten in den Akten
Besonderes Interesse gilt den Kontakten Epsteins in die High Society.
Unter den Namen in den Unterlagen taucht auch US-Präsident Donald Trump auf.
Es gibt keine Hinweise auf eine Verwicklung des Republikaners in Epsteins kriminelle Machenschaften.
Trump bestreitet jegliche Verstrickung.
Die Diskussion um die Veröffentlichung und den Inhalt der Akten dürfte weiterhin anhalten.










