Eine Rückkehr, mit der niemand mehr rechnete
Elf Jahre lang galt Perla als verschwunden.
Dann tauchte die Katze plötzlich wieder auf – ungepflegt, hungrig, aber am Leben. Und dank eines winzigen Mikrochips konnte sie tatsächlich ihrer Familie zugeordnet werden.
Fund an einer Futterstelle in Hannover
Ein unscheinbarer Moment mit grosser Bedeutung
Am 4. April wurde Perla an einer Futterstelle in Hannover entdeckt und ins Tierheim gebracht. Niemand kannte das Tier, ihr Zustand war schlecht.
Der entscheidende Hinweis kam beim Auslesen des Mikrochips.
Laut mit-tier.de führte die registrierte Chipnummer zu Halterinnen und Haltern, die ihre Katze bereits 2015 als vermisst gemeldet hatten. Damals war Perla an einem Parkplatz an der A2 auf Höhe Silbersee entlaufen.
Heute ist sie 18 Jahre alt – und wieder zu Hause.
Warum der Chip allein nicht gereicht hätte
Registrierung ist der Schlüssel
Ein Mikrochip enthält lediglich eine 15-stellige Identifikationsnummer. Ohne Eintrag in einem Register bleibt diese Nummer wertlos.
Erst durch die Registrierung konnte Perla eindeutig ihrer Familie zugeordnet werden.
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So funktioniert ein Mikrochip bei Katzen
Klein, dauerhaft und unsichtbar
- so gross wie ein Reiskorn
- wird vom Tierarzt unter die Haut eingesetzt
- funktioniert ohne Batterie
- dient nur der Identifikation, nicht der Ortung
Der Chip hält ein Tierleben lang und kann jederzeit mit einem Lesegerät ausgelesen werden.
Was Tierhalter unbedingt beachten sollten
Damit der Chip im Ernstfall hilft:
- Chipnummer in einem Register wie TASSO oder Findefix eintragen
- Kontaktdaten aktuell halten
- Chip bei Tierarztbesuchen regelmässig kontrollieren lassen
Veraltete Telefonnummern oder Adressen können die Rückführung unmöglich machen.
Mehr Sicherheit für Katzen und Hunde
Für Reisen in der EU ist ein Mikrochip Pflicht. Im Alltag zeigt sich sein Wert aber vor allem dann, wenn ein Tier entläuft und als Fundtier landet.
Perlas Geschichte ist ein seltener, aber eindrücklicher Beweis dafür.







