Ein Kardiologe im OP-Gang – und eine Warnung, die Millionen Menschen betrifft.
Auf TikTok erklärt ein Herztransplantationsarzt, warum er ein bestimmtes Getränk nie wieder anrührt.
Seine Begründung sorgt weltweit für Diskussionen.
Warum ein Herzspezialist Diätgetränke meidet
Laut newsweek.com bezieht sich Dr. Dmitry Yaranov auf eine grosse Langzeitstudie, die ihn dazu brachte, Diätgetränke komplett zu streichen.
Der TikTok-Post von Dr. Dmitry Yaranov (@heart_transplant_doc) zeigt ihn in OP-Kleidung – doch der entscheidende Hinweis steckt im Text:
Er trinkt keine Diätlimonade mehr.
Der Grund ist eine neue Studie, die ihn alarmiert hat.
Studie: Erhöhtes Risiko für Fettleber – auch bei Diätgetränken
Forscher beobachteten 124.000 Erwachsene über rund 10 Jahre.
Das Ergebnis: Sowohl zuckergesuesste Getränke (SSBs) als auch Diätvarianten (LNSSBs) standen signifikant im Zusammenhang mit:
-
metabolisch bedingter Steatosenlebererkrankung (MASLD)
-
nichtalkoholischer Fettleber (NAFLD)
-
erhöhter Sterblichkeit bei Lebererkrankungen (bei Diätgetränken)
Schon mehr als eine Dose pro Tag erhöhte das Risiko deutlich.
Der Umstieg von Zuckergetränken auf Diätgetränke bringt laut Studie keinen gesundheitlichen Vorteil – nur das Ersetzen durch Wasser senkte das Risiko.
@heart_transplant_doc 💥The biggest lie in your fridge? “Zero Sugar.” You’ve been told diet sodas are the healthier choice — the “better” option when you’re watching your weight or your blood sugar. But new data say otherwise. A major population study just found that people who drink diet or zero-sugar beverages daily have a higher risk of liver disease than those drinking sugary ones. Let that sink in — the fake sugar hit harder than the real thing. Artificial sweeteners appear to alter gut metabolism and liver fat handling, leading to a ~60% higher risk of metabolic liver disease (MASLD). Sugary drinks? About 50%. Water? Safest by far. So next time you reach for that “zero guilt” can — remember: 🚫 “Zero Sugar” doesn’t mean zero impact. 💧Your liver can tell the difference. #trending #fyp #Cardiology #hearthealth #HeartTransplantDoc
Warum „Diät“ nicht automatisch gesund bedeutet
Diätgetränke enthalten künstliche Süssstoffe, die laut Forschung potenziell verbunden sein können mit:
-
schnellerem kognitivem Abbau
-
Schwächung bestimmter Krebstherapien
-
erhöhtem Depressionsrisiko
Trotzdem trinken rund 20 % der US-Bevölkerung täglich Diätgetränke.
Expertenerklärung: Kein Grund für Panik – aber für Mässigung
Newsweek sprach mit Dr. Hal Brindley, Leberspezialist in London.
Seine Einschätzung:
„Die Studie zeigt einen Zusammenhang – aber wir wissen noch nicht die Mechanismen. Möglicherweise spielen Appetitregulation oder das Darmmikrobiom eine Rolle.“
Er betont:
-
Übergewicht
-
Typ-2-Diabetes
bleiben die Haupttreiber der Krankheit.
Ein kompletter Verzicht sei nicht notwendig – ein moderater Konsum jedoch sinnvoll.
TikTok-Nutzer reagieren überraschend gelassen
Viele User unter Yaranovs viralem Video zeigen wenig Sorge.
Ein Kommentar lautet:
„Alles in Massen ist okay. Gefährlich wird es erst bei sechs Dosen am Tag.“
Ein anderer schreibt:
„Diätlimonaden verhindern eine Gewichtszunahme – und das reduziert viele Risiken.“
Auch Dr. Brindley bestätigt:
Gelegentliche Diätlimonaden seien für gesunde, normalgewichtige Menschen unbedenklich.










