Bei einem schweren Busunglück auf der kapverdischen Insel Fogo sind nach örtlichen Medienberichten 25 Menschen ums Leben gekommen. Der mit Kindern und Jugendlichen besetzte Ausflugsbus kam am Samstagnachmittag von der Strasse ab und stürzte im Norden der Insel rund 30 Meter eine steile Klippe hinunter. Auch der Busfahrer soll unter den Todesopfern sein.
Bus stürzt rund 30 Meter in die Tiefe
Das Unglück ereignete sich am späten Samstagnachmittag im Norden der Insel Fogo. Der Bus war mit Kindern und Jugendlichen auf einer Ausflugsfahrt unterwegs, als er aus bislang unbekannter Ursache von der Strasse abkam.
Anschliessend stürzte das Fahrzeug eine rund 30 Meter hohe, steile Klippe hinunter. Der Bus schlug auf felsigem Untergrund auf und wurde dabei schwer beschädigt.
Nach Angaben örtlicher Medien kamen bei dem Unfall 25 Menschen ums Leben. Laut GMX befand sich auch der Busfahrer unter den Todesopfern.
Schwierige Rettungsarbeiten an der Unfallstelle
Die Rettungskräfte standen nach dem Unfall vor grossen Herausforderungen. Die Unfallstelle liegt in einem schwer zugänglichen Gebiet und war für Einsatzfahrzeuge nicht unmittelbar erreichbar.
Der Zivilschutz verwies auf die schwierigen Bedingungen an der Unglücksstelle. Der Bus war auf felsigem Gelände zum Liegen gekommen, wodurch die Bergung der Verletzten und Todesopfer erheblich erschwert wurde.
Zudem könnte die Zahl der Todesopfer noch steigen. Nach den vorliegenden Angaben gab es zahlreiche Verletzte, deren Zustand zunächst nicht näher bekannt war.
Die Behörden und Rettungskräfte setzten die Arbeiten an der Unfallstelle fort. Die genaue Ursache dafür, weshalb der Bus von der Strasse abkam, war zunächst noch Gegenstand der Ermittlungen.
Fogo gehört zu den kapverdischen Inseln
Fogo ist eine der Inseln der Republik Kap Verde im Atlantik. Der Inselstaat liegt vor der westafrikanischen Küste und besteht aus mehreren Inseln.
Kap Verde befindet sich rund 5000 Kilometer von Deutschland entfernt. Die Insel Fogo ist vor allem durch ihre vulkanisch geprägte Landschaft bekannt.
Der schwere Unfall sorgt angesichts der hohen Zahl an Todesopfern für grosse Bestürzung. Weitere Einzelheiten zum Unfallhergang und zum Zustand der Verletzten wurden zunächst nicht bekannt.






