In Cham, Steinhausen und Hünenberg sind in den vergangenen Tagen mehrere Halsketten gestohlen worden. Die Täterschaft spricht vorwiegend ältere Personen an, legt ihnen Schmuck um den Hals oder täuscht eine Umarmung vor und ersetzt dabei deren echte Halskette durch Modeschmuck. Die Zuger Polizei warnt vor der Masche.
Mindestens sechs Fälle seit Anfang September
Seit Montag, 21. September 2026, sind bei der Zuger Polizei mehrere Meldungen über gestohlene Halsketten aus der Region Ennetsee eingegangen. Betroffen sind die Gemeinden Cham, Steinhausen und Hünenberg.
Nach Angaben der Polizei wurden seit Anfang September im Kanton Zug mindestens sechs Fälle mit einem ähnlichen Vorgehen gemeldet. Die Geschädigten sind dabei vorwiegend Personen im Seniorenalter.
Die Täterschaft spricht die Personen teilweise aus einem dunklen Auto heraus oder nähert sich ihnen zu Fuss. Anschliessend wird den Betroffenen beispielsweise eine angebliche Goldkette um den Hals gelegt oder eine Umarmung vorgetäuscht.
Echte Halskette wird durch Modeschmuck ersetzt
Während dieses Vorgangs löst die Täterschaft die originale Halskette der betroffenen Person unbemerkt. Anschliessend wird die echte Kette durch Modeschmuck ersetzt.
Danach entfernen sich die mutmasslichen Trickdiebe vom Tatort. Den Betroffenen fällt der Diebstahl teilweise erst später auf.
Die Zuger Polizei warnt deshalb vor der aktuellen Vorgehensweise und mahnt insbesondere ältere Personen zur Vorsicht. Unbekannte Personen sollten nicht zu nahe an sich herangelassen werden.
Polizei rät zu Abstand
Die Polizei empfiehlt, sich nicht auf Gespräche mit unbekannten Personen einzulassen und fremden Personen keinen Schmuck oder ähnliche Gegenstände umlegen zu lassen.
Wer von einer unbekannten Person angesprochen wird, sollte ausreichend Distanz halten und besonders aufmerksam sein, wenn diese Person körperliche Nähe sucht.
Verdächtige Beobachtungen sowie Diebstähle sollen sofort der Polizei über die Notrufnummer 117 gemeldet werden.






