Der Freitagabend (28. November 2025) stand auf den Zuger Autobahnen im Zeichen von stockendem Feierabendverkehr und gleich mehreren Auffahrunfällen. Auf der A14 zwischen der Verzweigung Rütihof und Gisikon kam es kurz nach 16:45 Uhr auf dem Überholstreifen zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Lieferwagen. Verletzt wurde niemand, beide Fahrzeuge waren jedoch nicht mehr fahrbar und mussten abtransportiert werden.
Nur wenige Minuten später, kurz vor 17:10 Uhr, ereignete sich auf der A4 zwischen Lindencham und Rotkreuz ein weiterer Auffahrunfall – ebenfalls auf dem Überholstreifen. Zwei Autos waren beteiligt, auch hier blieb es bei Sachschaden ohne Verletzte.

Auffahrunfall vor der Blegikurve – Jugendliche verletzt
Ein dritter Autobahnunfall folgte kurz nach 18:45 Uhr auf der A14 vor der Blegikurve. Auf dem Überholstreifen prallten drei Autos aufeinander. Dabei wurde eine 15-jährige Mitfahrerin leicht verletzt und durch den Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbar und mussten abgeschleppt werden. Sämtliche Auffahrunfälle führten zu spürbaren Verkehrsbehinderungen und Rückstau im Feierabendverkehr.

Zwei Selbstunfälle am frühen Samstagmorgen
Am Samstagmorgen (29. November 2025) setzten sich die Einsätze fort. Kurz vor 05:45 Uhr verlor eine 21-jährige Lenkerin auf der A14 in Richtung Zürich die Kontrolle über ihr Auto und prallte in die Leiteinrichtung. Verletzt wurde niemand.
Ein weiterer Selbstunfall ereignete sich kurz vor 07:00 Uhr auf der Drälikerstrasse in Hünenberg. Ebenfalls eine 21-jährige Fahrzeuglenkerin kam in einer leichten Linkskurve von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Signalisationstaffel. Auch sie blieb unverletzt, das Auto musste jedoch abtransportiert werden.

Hoher Gesamtschaden
Der Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen sowie an der Leiteinrichtung beläuft sich insgesamt auf mehrere zehntausend Franken. Die Ursachen der einzelnen Unfälle sind Gegenstand weiterer Abklärungen. Die Polizei erinnert daran, bei winterlichen Strassenverhältnissen Geschwindigkeit und Abstand konsequent anzupassen, um Auffahrkollisionen und Selbstunfälle zu vermeiden.










