Der erneute Wintereinbruch hat im Kanton St.Gallen für ein Verkehrschaos gesorgt. In der Nacht auf Samstag kam es bis zur Mittagszeit zu über einem Dutzend Verkehrsunfällen. Die meisten davon waren Selbstunfälle auf schneebedeckten Strassen.
In mehreren Fällen entfernten sich Unfallverursachende zudem unerlaubt vom Unfallort.
Viele Selbstunfälle auf schneebedeckten Strassen
Bereits am Freitagabend setzte im Kanton St.Gallen intensiver Schneefall ein. Schon in den Abendstunden kam es zu mehreren Verkehrsunfällen, bei denen Lenkerinnen und Lenker auf der glatten Fahrbahn die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren.
Die Autos kamen von der Strasse ab und prallten gegen:
Mauern
Strassenlaternen
Böschungen
In einem Fall streiften sich zwei entgegenkommende Fahrzeuge. Glücklicherweise wurde bei diesen Unfällen niemand verletzt.
Unfall auf der A1 bei Goldach
Am Samstagmorgen, kurz nach 6.50 Uhr, verunfallte ein 32-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A1 bei Goldach. Er war von St.Gallen in Richtung Rheineck unterwegs, als er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.
Das mit Sommerreifen ausgestattete Auto geriet ins Schleudern, überschlug sich im Wiesenbord und kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Der Lenker blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand jedoch Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.

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Eher schwere Verletzung bei Unfall auf der A13
Kurz vor 8.20 Uhr ereignete sich ein weiterer Unfall auf der Autobahn A13 bei Bad Ragaz in Fahrtrichtung Zürich. Ein 25-jähriger Autofahrer geriet mit seinem Fahrzeug ins Schleudern.
Das Auto prallte in die Mittelleitplanke und wurde anschliessend auf den Normalstreifen zurückgeschleudert. Der Mann wurde dabei eher schwer verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Weitere Unfälle und Fahrerflucht
Bis Samstagmittag kam es zu weiteren Unfällen mit Sachschaden, bei denen Fahrzeuge Objekte neben der Strasse touchierten oder leicht mit anderen Autos kollidierten.
Besonders auffällig:
In Au, Eichberg und Oberriet kam es zu drei Unfällen, bei denen sich die Verursachenden nach dem Unfall nicht um die Schadenregelung kümmerten und die Unfallstellen verliessen.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat Ermittlungen aufgenommen. Die verantwortlichen Personen werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen angezeigt und müssen mit einer Erhöhung des Strafmasses rechnen.










