Eine Einbruchserie beschäftigt derzeit die Polizei im Kanton St.Gallen.
Mehrere Häuser und Geschäfte wurden in den vergangenen Tagen Ziel unbekannter Täter – zum Teil mitten am Tag.
Die Kantonspolizei ruft die Bevölkerung nun zur Vorsicht auf.
Mehrere Einbrüche in kurzer Zeit
Einbrecher schlagen in mehreren Regionen zu
Zwischen Dienstagabend und Donnerstagmorgen (4. Dezember 2025) meldeten sich zahlreiche Betroffene bei der Kantonspolizei St.Gallen.
Unbekannte Täter drangen in Einfamilienhäuser und Geschäfte ein – teils gewaltsam, teils über Fenster oder Nebeneingänge.
Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Das Deliktsgut – also die Beute – ist noch nicht vollständig bekannt.
So gingen die Täter vor
Mehrere Tatorte, ähnliche Vorgehensweise
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Steinach: Täter brachen in eine Überbauung ein, zerstörten eine Autoscheibe in der Tiefgarage und stahlen Wertgegenstände.
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Oberriet: Einbruch in ein Geschäft an der Staatsstrasse über eine gewaltsam geöffnete Nebentür.
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Gommiswald: Einfamilienhaus über Fenster betreten, sämtliche Räume durchsucht.
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Niederhelfenschwil: Täter stiegen ebenfalls über ein Fenster ein und durchsuchten das Haus.
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Flums: Einbrecher schlugen mit einem Stein ein Fenster ein und durchwühlten das gesamte Gebäude.
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Mörschwil: Bewohnende hörten beim Nachhausekommen Geräusche und entdeckten Unordnung – Täter flüchteten vor Eintreffen der Polizei.
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Marbach: Versuchter Einbruch in ein Geschäft; durch Alarmanlage gestört – Täter flohen, trotz Einsatz von Drohne und Diensthund blieb die Fahndung erfolglos.
Einbrüche im Wohnbereich weiter auf hohem Niveau
Polizei nennt aktuelle Zahlen
Laut Kantonspolizei St.Gallen werden zwischen 10 und 20 Einbrüche pro Woche registriert.
Am stärksten betroffen ist die Region Fürstenland-Neckertal mit rund 40 Fällen in fünf Wochen,
gefolgt von der Region Bodensee-Rheintal mit etwa 25 Fällen.
Weniger betroffen sind:
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Werdenberg-Sarganserland (10 Fälle)
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Linthgebiet-Toggenburg (12 Fälle)
Wie Sie sich effektiv vor Einbrechern schützen
Polizei rät: Vorsicht und Aufmerksamkeit
Die Kantonspolizei betont, dass schon kleine Vorkehrungen einen grossen Unterschied machen können.
Wichtige Präventionstipps
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Verdächtige Personen melden: Achten Sie auf Unbekannte im Quartier – rufen Sie bei Verdacht sofort 117.
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Nachbarschaftshilfe: Gegenseitige Aufmerksamkeit schützt – beobachten Sie Häuser, wenn Nachbarn abwesend sind.
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Haus beleben: Nutzen Sie Zeitschaltuhren und Bewegungsmelder für Licht oder Musik.
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Keine Abwesenheits-Hinweise: Keine Ferienansagen auf dem Telefonbeantworter oder Social Media.
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Sicher abschliessen: Türen, Fenster, Keller- und Garagentüren immer verriegeln.
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Rollläden offen lassen: Geschlossene Rollläden signalisieren Abwesenheit.
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Keine Ersatzschlüssel draussen: Nie Schlüssel im Blumenkübel oder unter der Matte verstecken.
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Wertsachen sichern: Verwenden Sie einen fest verankerten Tresor für Schmuck oder Bargeld.
Die Polizei mahnt:
„Aufmerksamkeit ist der beste Einbruchschutz.“










