Ruhiger Feiertag trotz zahlreicher Einsätze
Am Stephanstag (26. Dezember 2025) sowie in der Nacht auf den 27. Dezember 2025 war die Kantonspolizei St.Gallen im gesamten Kantonsgebiet stark gefordert. Trotz zahlreicher Einsätze blieb die Lage insgesamt ruhig: Schwere Straftaten oder gravierende Verkehrsunfälle wurden nicht verzeichnet.
In mehreren Fällen konnten sich gemeldete Situationen bereits vor dem Eintreffen der Polizei klären. In anderen Einsätzen standen die Polizistinnen und Polizisten beratend zur Seite, schlichteten Streitigkeiten oder sorgten für Ruhe.
Einbrüche: Festnahmen nach versuchtem Einbruch
In Oberuzwil wurden zwischen Donnerstag- und Freitagmittag mehrere Kellerabteile in einem Mehrfamilienhaus aufgebrochen. Dabei entstand ein Deliktsgut von rund 1’000 Franken. Die Täterschaft ist bislang unbekannt.
In Ulisbach meldete ein aufmerksamer Anwohner kurz nach 13.30 Uhr einen versuchten Einbruch. Drei mutmassliche Täter flüchteten, konnten jedoch kurze Zeit später von einer Polizeipatrouille in einem Fahrzeug angehalten und festgenommen werden. Es handelte sich um drei 16-jährige Jugendliche ohne Wohnsitz in der Schweiz. Die Ermittlungen werden unter Leitung der Jugendanwaltschaft geführt.
Brand in Ennetbühl rasch gelöscht
Kurz vor 15 Uhr wurde ein Brand in einem Wohnhaus in Ennetbühl gemeldet. Die Feuerwehr lokalisierte den Brandherd rasch: Ursache war ein zuvor eingefeuerter Ofen. Um weitere Glutnester auszuschliessen, musste ein Teil der Decke geöffnet werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 10’000 Franken. Personen kamen nicht zu Schaden.
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Verkehr: Rasante Fahrten und jugendliche Lenker
Im Strassenverkehr kam es vereinzelt zu Verstössen. In Goldach entzog sich ein 16-jähriger Motorradfahrer zunächst einer Polizeikontrolle, hielt jedoch wenig später an. Der Jugendliche musste seinen Führerausweis abgeben.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am frühen Morgen auf der Burietstrasse: Ein 18-jähriger Autofahrer fiel durch stark überhöhte Geschwindigkeit und gefährliche Fahrmanöver auf. Er wird sich wegen mehrerer Verkehrsdelikte verantworten müssen.
Zwischenmenschliche Konflikte und Hilfeleistungen
Mehrere Einsätze betrafen familiäre Streitigkeiten, Ruhestörungen sowie Personen in psychischen Ausnahmesituationen. In den meisten Fällen konnten die Patrouillen beruhigend einwirken und die Situationen klären.
Besonders aufmerksam reagierten Nachbarn in Waldkirch, nachdem sie Hilferufe aus einer Wohnung gehört hatten. Die Polizei öffnete die Türe gewaltsam und leistete Erste Hilfe, bevor der Rettungsdienst den Bewohner ins Spital brachte.
Tierischer Einsatz im Zug
Für einen besonderen Moment sorgte ein tierischer Schwarzfahrer: Ein Hund wurde allein in einem Zug zwischen Flums und Walenstadt entdeckt. Dank eines couragierten Passagiers und rascher Koordination mit der Polizei konnte das Tier seinem Besitzer wieder übergeben werden.
Bilanz der Polizei
Neben den Einsätzen führte die Kantonspolizei zahlreiche Kontrolltätigkeiten durch – insbesondere zur Einbruchsprävention. Mehrere Meldungen zu verdächtigen Beobachtungen stellten sich als harmlos heraus. Insgesamt zieht die Polizei eine positive Bilanz: Trotz arbeitsintensivem Feiertag blieb der Kanton St.Gallen von schweren Vorfällen verschont.










