Die Kantonspolizei Bern hat vom 17. bis 21. August 2026 auf den Autobahnen im Kanton Bern eine Schwerpunktaktion gegen zu dichtes Auffahren durchgeführt. Insgesamt wurden 55 Lenkerinnen und Lenker wegen eines oder mehrerer Delikte verzeigt. In 29 Fällen wurde der vorgeschriebene Abstand nicht eingehalten.
Abstandskontrollen im Fokus
Während fünf Tagen führte die Kantonspolizei Bern gezielte Verkehrskontrollen auf den Autobahnen im Kantonsgebiet durch. Der Schwerpunkt lag auf Fahrzeuglenkenden, die den erforderlichen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht einhielten.
Insgesamt stellten die Einsatzkräfte 29 Abstandswiderhandlungen fest. Daneben wurden vier Geschwindigkeitswiderhandlungen sowie acht Fälle registriert, in denen Lenkerinnen oder Lenker während der Fahrt eine Verrichtung vornahmen.
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Weitere Verkehrsdelikte festgestellt
Bei sechs Kontrollen stellten die Einsatzkräfte das Überfahren einer Sicherheitslinie beziehungsweise einer Sperrfläche fest. Zudem wurden je zwei Fälle von Rechtsüberholen und unvorsichtigem Fahrstreifenwechsel festgestellt.
Weitere Widerhandlungen betrafen unter anderem das nicht rechtzeitige Einspuren sowie die Betriebssicherheit von Fahrzeugen. In einem Fall wurde ein Fahrzeug sichergestellt.
Insgesamt wurden während der Schwerpunktaktion 55 Lenkerinnen und Lenker wegen eines oder mehrerer Delikte verzeigt.
Polizei kündigt weitere Kontrollen an
Die Kantonspolizei Bern will auch künftig gezielte Verkehrskontrollen durchführen. Dabei sollen insbesondere Abstandswiderhandlungen sowie weitere Verhaltensweisen, die andere Verkehrsteilnehmende gefährden können, im Fokus stehen.
Ein ausreichender Sicherheitsabstand soll den Fahrzeuglenkenden genügend Reaktionszeit verschaffen und dazu beitragen, Auffahrkollisionen zu verhindern.





