Beim Abstieg vom Blüemlisalphorn sind zwei Bergsteiger am Freitagnachmittag, 24. Juli 2026, in eine Gletscherspalte gestürzt. Einer der beiden Männer kam dabei ums Leben, der andere wurde leicht verletzt. Die Kantonspolizei Bern untersucht den Unfallhergang.
Hilferufe führen Einsatzkräfte zur Unglücksstelle
Am Samstag, 25. Juli 2026, kurz nach 9.50 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Bern die Meldung, dass Drittpersonen auf dem Blüemlisalpgletscher einen Mann in einer Gletscherspalte entdeckt hätten.
Nach bisherigen Erkenntnissen war eine Seilschaft mit zwei Männern am Freitagmorgen zu einer Bergtour auf das Blüemlisalphorn aufgebrochen. Beim Abstieg am Freitagnachmittag stürzten die beiden aus bislang ungeklärten Gründen im Bereich des westlichen Blüemlisalp Rothorns in eine Gletscherspalte.
Am Samstagmorgen wurden andere Berggänger auf Hilferufe aufmerksam und alarmierten umgehend die Rettungskräfte.
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Ein Bergsteiger verstirbt, zweiter leicht verletzt
Die Einsatzkräfte konnten beide Männer aus der Gletscherspalte bergen.
Für einen der beiden kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der 49-jährige Schweizer aus dem Kanton Waadt konnte nur noch tot geborgen werden. Der zweite Mann erlitt leichte Verletzungen.
Umfangreicher Rettungseinsatz im Hochgebirge
Im Einsatz standen verschiedene Dienste der Kantonspolizei Bern, ein Helikopter der Rega, ein Helikopter der Swiss Helicopter sowie Spezialisten der Alpinen Rettung Schweiz.
Unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Oberland wurden Ermittlungen aufgenommen. Diese sollen den genauen Unfallhergang und die Umstände des Absturzes klären.






