Ein 41-jähriger Autofahrer hat sich am Sonntagnachmittag, 19. Juli 2026, in Kaltbrunn einer Polizeikontrolle entzogen. Während der anschliessenden Nachfahrt prallte sein Fahrzeug in Uznach gegen eine Mauer und eine Gebäudefassade. Der Mann wurde leicht verletzt, sein Beifahrer konnte zu Fuss flüchten.
Autofahrer flüchtet vor Kontrolle
Am Sonntag um 15.30 Uhr führte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen an der Uznacherstrasse in Kaltbrunn eine Verkehrskontrolle durch.
Dabei bemerkten die Einsatzkräfte einen Autofahrer, von dem bekannt war, dass er keinen gültigen Führerausweis besitzt. Der Mann war auf der Uznacherstrasse Richtung Uznach unterwegs.
Die Patrouille nahm daraufhin mit eingeschaltetem Blaulicht und Wechselklanghorn die Nachfahrt auf. Der Autofahrer beschleunigte jedoch und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen.

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Verfolgungsfahrt durch Uznach endet mit Kollision
Bei der Verzweigung Gasterstrasse/Zeughausstrasse bog der Lenker nach links in die Zeughausstrasse und anschliessend in die Lindenstrasse ab. In der dortigen Sackgasse wendete er das Fahrzeug und fuhr zurück Richtung Zeughausstrasse.
Das entgegenkommende Patrouillenfahrzeug musste stark ausweichen, um eine Frontalkollision zu verhindern. Gleichzeitig streifte der flüchtende Lenker eine Hecke am rechten Strassenrand.
Anschliessend setzte der Mann seine Fahrt fort und bog von der Zeughausstrasse in die Gasterstrasse Richtung Uznach ein. Dabei brach das Heck des Fahrzeugs aus. Das Auto prallte zuerst gegen ein Metallgeländer einer Liegenschaft und wurde danach auf die andere Strassenseite abgewiesen.
Dort kollidierte das Fahrzeug frontal mit einer Steinmauer und der Fassade eines Wohnhauses, bevor es zum Stillstand kam.

Lenker fahrunfähig – Beifahrer weiterhin flüchtig
Nach dem Unfall verliessen der 41-jährige Lenker und sein Beifahrer das Fahrzeug. Der Beifahrer flüchtete zu Fuss in unbekannte Richtung und konnte trotz Fahndung bislang nicht angehalten werden.
Der Lenker versuchte ebenfalls zu flüchten, wurde jedoch durch die Polizei angehalten. Er wurde als fahrunfähig eingestuft und musste eine Blut- und Urinprobe abgeben.
Da das Unfallfahrzeug Flüssigkeiten verlor, wurde die Feuerwehr für die Aufräumarbeiten aufgeboten. Am Auto sowie an den beschädigten Gebäuden entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Die Kantonspolizei St.Gallen führt die Ermittlungen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen weiter.






