Als die Temperaturen dramatisch sanken, wurden die Strassen leer.
In Minneapolis weichen tagelange Proteste gegen Bundesbehörden einer bitterkalten Wetterlage.
Für viele Teilnehmende war der Wintereinbruch ein abruptes Ende.
Extreme Kälte zwingt Demonstranten zur Auflösung
Nach dem Tod von Alex Pretti durch ICE-Beamte dauerten die Demonstrationen in Minneapolis stundenlang an. Doch eine polare Kältewelle zwang die Menge am Samstagabend zur Auflösung, als die Temperaturen auf rund -23 Grad Celsius sanken.
Laut ANSA.it berichteten Behörden, der Kältesturm betreffe bis zu 240 Millionen Amerikaner in weiten Teilen der USA, und warnte vor extremen Wetterbedingungen, die auch im Nordosten das öffentliche Leben weitgehend lahmlegen.
Die scharfe Kälte sorgte dafür, dass viele Protestierende Schutz suchten oder den Rückzug antraten, da Erfrierungsgefahr und gefährliche Bedingungen zunahmen.
Protestwelle zuvor landesweit
Die Proteste waren zuvor nicht nur auf Minneapolis beschränkt. In mehreren grossen US-Städten hatten sich Menschen versammelt, um gegen das Vorgehen der Immigration and Customs Enforcement (ICE) und den Umgang mit kritischen Fällen wie jenem von Alex Pretti zu demonstrieren.
In Minneapolis selbst hatten tausende Menschen trotz arktischer Temperaturen Slogans gerufen, Kerzen gehalten und den Opfern von tödlichen Einsätzen von Bundesbeamten gedacht – teilweise bei zweistelligen Minusgraden.
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Auswirkungen der Wetterlage
Extreme Bedingungen treffen Alltag
Die Wetterwarnungen betrafen breite Regionen, in denen:
Verkehr stark eingeschränkt war
Schulen und öffentliche Einrichtungen teilweise geschlossen wurden
Pendler und Demonstrierende wegen gefährlicher Kälte Schutz suchten
Experten warnten, dass bei solchen Temperaturen bereits Minuten ohne Schutz schwere Erfrierungen zur Folge haben können.
Politische und gesellschaftliche Reaktionen
Während sich viele Menschen zurückzogen, nutzten Aktivistinnen und Aktivisten soziale Medien, um auf die Ursachen der Proteste hinzuweisen und zur Rückkehr aufzufordern, sobald sich das Wetter bessert.
Politische Beobachter sehen in der Kombination aus anhaltender Wut über die tödlichen Einsätze und extremen Wetterbedingungen eine grosse Herausforderung für organisierte Bewegungen.






