Nächste Absage für den Rapper in Europa
Der US-Rapper Kanye West muss in Europa den nächsten Rückschlag hinnehmen. Ein geplantes Konzert in Polen wurde abgesagt – offiziell aus „formal-rechtlichen Gründen“.
Damit reiht sich das Land in eine wachsende Liste europäischer Staaten ein, die Auftritte des umstrittenen Musikers verhindern oder kritisch hinterfragen.
Konzert in Polen kurzfristig gestrichen
Stadion zieht Notbremse
Das für den 19. Juni in Chorzów geplante Konzert findet nicht statt. Das Stadion teilte mit, der Entscheid sei aus organisatorischen und rechtlichen Gründen gefallen.
Zuvor war der Auftritt bereits politisch stark kritisiert worden.
Massive Kritik aus der Politik
Antisemitismus-Vorwürfe im Zentrum
Polens Kulturministerin Marta Cienkowska hatte den geplanten Auftritt als „inakzeptabel“ bezeichnet. Sie kritisierte insbesondere antisemitische Äusserungen des Rappers sowie den Verkauf von problematischen Symbolen.
Laut GMX verwies sie darauf, dass Kunstfreiheit nicht bedeute, jede Form von Inhalt zu akzeptieren, insbesondere nicht in einem Land mit historischer Verantwortung wie Polen.
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Europaweite Konsequenzen
Absagen und Einreiseprobleme häufen sich
Bereits zuvor war West mit weiteren Einschränkungen konfrontiert:
- Einreiseverbot in Grossbritannien
- abgesagter bzw. verschobener Auftritt in Frankreich
- zunehmende politische Kritik in mehreren Ländern
Die Entscheidungen stehen im Zusammenhang mit wiederholten öffentlichen Kontroversen rund um seine Aussagen.
Ein Künstler unter Druck
Kanye West gehört weiterhin zu den bekanntesten, aber auch umstrittensten Figuren der Musikindustrie. Seine Aussagen und öffentlichen Auftritte sorgen seit Jahren für Kritik und Debatten über die Grenzen von Kunstfreiheit.






