Japanische Behörden haben Microsoft ins Visier genommen.
Die Wettbewerbsbehörde JCA untersucht mögliche Verstösse gegen das Kartellrecht im Cloud-Computing-Sektor.
Im Fokus stehen Lizenzgebühren und Softwaretarife auf konkurrierenden Plattformen.
Hintergrund der Ermittlungen
Die Japanische Wettbewerbsbehörde (JCA) führte überraschend eine Inspektion in der Tokioter Zentrale von Microsoft durch.
Verdacht: Diskriminierende Geschäftsbedingungen
Höhere Lizenzgebühren für Microsoft-Software auf konkurrierenden Cloud-Plattformen (z. B. Amazon Web Services, Google Cloud)
Günstigere Konditionen für eigene Azure-Plattform
Laut ansa.it sieht die Behörde darin einen möglichen Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung, der Wettbewerber daran hindern könnte, Kunden im Cloud-Sektor zu gewinnen.
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Frühere Kontrollen grosser Tech-Konzerne
Die Massnahme reiht sich ein in die verstärkten Kontrollen internationaler Tech-Firmen in Japan:
2024: Amazon Japan unter Beobachtung wegen unlauterer Geschäftspraktiken
2025: Google aufgefordert, die Vorinstallation seiner Apps auf Smartphones einzustellen
Microsoft Japan erklärte, uneingeschränkt mit der Kommission zu kooperieren.
Bedeutung für den Markt
Die Untersuchung könnte erhebliche Auswirkungen auf den Cloud-Computing-Markt haben:
Konkurrenzfähige Plattformen könnten fairere Konditionen erhalten
Preisgestaltung und Lizenzpolitik von Microsoft weltweit im Blick
Signalwirkung für andere globale Technologiekonzerne










