Nach heftigen Regenfällen ist in Niscemi auf Sizilien ein Erdrutsch abgegangen – mehr als 1’000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
Verletzte oder Todesfälle wurden bislang nicht gemeldet, doch mehrere Gebäude stehen gefährlich nahe an der Abbruchkante.
Vier Kilometer Hang rutschen ab
Am Sonntag lösten starke Regenfälle in der Kleinstadt Niscemi einen Erdrutsch aus, der sich über rund vier Kilometer durch das Gemeindegebiet zieht.
Behördenangaben zufolge gerieten mehrere Häuser bedrohlich nahe an die Abbruchkante.
Zivilschutz evakuiert grossräumig
Der italienische Zivilschutz liess alle Bewohner im Umkreis von vier Kilometern evakuieren.
Die Lage bleibt angespannt, weil sich der Hang weiter bewegt.
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Bürgermeister warnt: Lage wird schlimmer
Bürgermeister Massimiliano Conti warnte, dass weitere Abbrüche verzeichnet wurden und sich die Situation verschlechtere.
Videoaufnahmen zeigten zudem, wie ein bereits beschädigtes Gebäude an der Abbruchkante einstürzte und eine darunterliegende Strasse von Geröll blockiert wurde.
Sturm-Schäden: Millionenlast für Sizilien
Die Südküste Siziliens war in der Vorwoche von einem Sturm getroffen worden, der Küstenstrassen und Wohnhäuser beschädigte.
Der sizilianische Regionalpräsident Renato Schifani bezifferte die bisher entstandenen Schäden auf 740 Millionen Euro.
Laut gmx.ch wurden in Niscemi über 1’000 Menschen evakuiert, nachdem der Hang auf mehreren Kilometern abgerutscht war.










