Ein Plan, der schockiert
Er war erst 17 Jahre alt – und soll ein Massaker geplant haben.
Ermittler greifen ein, bevor etwas passieren kann. Was sie dabei entdecken, ist alarmierend.
Festnahme in Italien
Ein 17-Jähriger aus Pescara, der zuletzt in Perugia lebte, wurde festgenommen.
Die Spezialeinheit der Carabinieri ROS wirft ihm vor:
- Planung eines Schulmassakers
- Besitz von Material mit terroristischem Hintergrund
- Verbreitung extremistischer Inhalte
Die Ermittlungen wurden von der Jugendstaatsanwaltschaft in L’Aquila koordiniert.
Waffen- und Sprengstoffpläne entdeckt
Besonders brisant: Der Jugendliche soll aktiv an der Herstellung von Waffen gearbeitet haben.
Sichergestellt wurden unter anderem:
- Anleitungen zum Bau von Sprengsätzen
- Informationen zu chemischen und biologischen Substanzen
- Recherchen zu 3D-gedruckten Waffen
- Hinweise auf die Herstellung von TATP (hochgefährlicher Sprengstoff)
Die Ermittler gehen von klarer terroristischer Absicht aus.
Radikalisierung im Internet
Der 17-Jährige bewegte sich laut Behörden in extremistischen Online-Kreisen.
Er folgte unter anderem einer Telegram-Gruppe:
- mit neonazistischen Inhalten
- Fokus auf „arische Überlegenheit“
- Verherrlichung von Attentätern
Dabei wurden Täter wie Brenton Tarrant und Anders Behring Breivik als Vorbilder dargestellt.
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Vorbild: Schulmassaker
Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass sich der Jugendliche an früheren Taten orientierte – insbesondere am Columbine High School Massaker.
Solche Inhalte wurden gezielt verbreitet, um Nachahmung zu fördern.
Netzwerk von Jugendlichen im Visier
Die Behörden ermitteln nicht nur gegen den 17-Jährigen.
Insgesamt stehen sieben weitere Jugendliche unter Verdacht:
- aus den Regionen Abruzzen, Emilia-Romagna, Umbrien und Toskana
- Verbindungen zu extremistischen Netzwerken
- aktive Teilnahme an radikalen Online-Gruppen
Mehrere Hausdurchsuchungen wurden durchgeführt, unter anderem in Arezzo und Bologna.
Politik schlägt Alarm
Der italienische Bildungsminister Giuseppe Valditara sieht den Fall als Warnsignal.
Er betont:
- die Rolle sozialer Medien bei Radikalisierung
- die Notwendigkeit strengerer Regeln
- Diskussionen über Altersbeschränkungen
Das Thema sei „dringend und von grosser gesellschaftlicher Bedeutung“.
Gefahr früh erkannt
Der Fall zeigt, wie schnell sich junge Menschen radikalisieren können – oft unbemerkt.
Dank der Ermittlungen konnte Schlimmeres verhindert werden.






