Gerade erst wurde eine Waffenruhe verkündet – jetzt droht sie zu zerbrechen.
Israels massive Luftangriffe im Libanon bringen die fragile Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran ins Wanken.
Teheran stellt die Sinnhaftigkeit weiterer Gespräche offen infrage. Die Lage spitzt sich dramatisch zu.
Luftangriffe erschüttern den Libanon
Israel bombardierte am Mittwoch zahlreiche Ziele im Libanon, darunter auch in Beirut.
Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden mindestens 182 Menschen getötet – viele davon Zivilisten.
Israels Militär erklärte, die Angriffe hätten Kommandeuren und Infrastruktur der Hisbollah gegolten.
Iran stellt Verhandlungen mit den USA infrage
Irans Aussenminister Abbas Araghtschi schrieb auf X, die USA müssten sich entscheiden:
„Entweder Waffenruhe oder Fortsetzung des Krieges via Israel.“
US-Präsident Donald Trump reagierte auf Truth Social mit scharfen Worten und drohte mit weiterer militärischer Eskalation, falls ein Abkommen nicht vollständig eingehalten werde.
Laut GMX sorgt besonders die Frage für Spannungen, ob der Libanon überhaupt Teil der vereinbarten Waffenruhe ist.
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Schifffahrt in der Strasse von Hormus bedroht
Die Lage wirkt sich auch auf den globalen Energiemarkt aus.
Der Iran droht erneut mit Einschränkungen für den Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus – einer der wichtigsten Routen für Öl- und Gastransporte weltweit.
- Minengefahr gemeldet
- Nur zwei Tanker passierten zuletzt die Meerenge
- Schiffe sollen Ausweichrouten nutzen
US-Vizepräsident JD Vance bezeichnete die Waffenruhe als „fragil“.
Scharfe Kritik der Vereinten Nationen
António Guterres verurteilte die Angriffe scharf.
Auch Volker Türk sprach von einem „entsetzlichen Ausmass der Zerstörung“.
Die UNO warnt: Die Gewalt setze den ohnehin brüchigen Frieden massiv unter Druck.
Verwirrung um Verhandlungen in Pakistan
Für Samstag sind direkte Gespräche in Islamabad geplant.
Eine US-Delegation unter Leitung von JD Vance soll dort mit Vertretern Teherans sprechen. Grundlage sei ein angeblicher Zehn-Punkte-Plan Irans – dessen Existenz Trump jedoch öffentlich infrage stellt.
Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron fordert die strikte Einhaltung der Waffenruhe – ausdrücklich auch im Libanon.
Netanjahu: „Finger weiter am Abzug“
Israels Premier Benjamin Netanjahu machte deutlich, dass die Waffenruhe „nicht das Ende des Kampfes“ sei.
Israel habe noch Ziele zu erreichen – notfalls auch durch eine Wiederaufnahme der Kämpfe.







