Politische Kontroverse bei Olympia 2026:
Ein Schweizer TV-Reporter gerät ins Visier des israelischen Olympia-Komitees. Hintergrund sind Vorwürfe gegen Bobfahrer Adam Edelman.
OCI fordert Konsequenzen
Das Olympische Komitee Israels (OCI) verlangt von RTS und der Europäischen Rundfunkunion, dass sich der Reporter öffentlich entschuldigt.
Grund: Während einer Live-Übertragung habe der Journalist Edelman vorgeworfen, einen „Genozid in Gaza“ zu befürworten.
„Die Äusserungen waren einseitig, politisch und hetzerisch und hatten auf einer olympischen Bühne nichts zu suchen“,
so OCI-Geschäftsführer Gili Lustig.
Zudem prüft das OCI, ob der Reporter künftig noch Olympia-Berichterstattung machen darf, inklusive möglicher Suspendierung.
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Sender RTS reagiert
Der französischsprachige Schweizer Sender RTS entfernte die Aufzeichnung der Live-Reportage von seiner Webseite, verteidigte jedoch den Mitarbeiter:
Der Journalist wollte die IOC-Politik hinterfragen
Die Informationen seien zwar korrekt, für einen Sportkommentar aber ungeeignet
Edelman reagiert gelassen
Der israelische Bobfahrer Adam Edelman nahm die Kritik auf X ironisch auf:
„Du hast nur eine Chance, deinen Hass bei den Olympischen Spielen rauszulassen, und du weisst nicht einmal, an wie vielen Olympischen Spielen ich teilgenommen habe? Ich verdiene besseren Hass.“










