Mitten zwischen Wohnhäusern und einer Tankstelle lag eine tödliche Gefahr.
In Kiew standen Einsatzkräfte vor einem Szenario, das jederzeit hätte eskalieren können.
Nur ein schneller Einsatz verhinderte Schlimmeres.
Blindgänger einer Iskander-Rakete in Kiew entdeckt
Im Kiewer Bezirk Dnipro haben Kampfmittelbeseitigungsexperten den Sprengkopf einer russischen ballistischen Rakete vom Typ Iskander-M entschärft. Die Rakete war bei einem nächtlichen Angriff nicht explodiert und blieb als rund 500 Kilogramm schwerer Blindgänger zwischen Wohnhäusern liegen.
Laut ANSA.it teilte die Kiewer Polizei mit, dass Fragmente der Rakete in unmittelbarer Nähe von Wohngebäuden und einer Tankstelle gefunden wurden und eine erhebliche Gefahr für die Zivilbevölkerung darstellten.
Die Munition wurde von Spezialisten der Polizei gemeinsam mit Ingenieuren des staatlichen Katastrophenschutzdienstes gesichert und mit Spezialfahrzeugen zur weiteren Entsorgung abtransportiert.
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Gefährlicher Einsatz im dicht besiedelten Gebiet
Sekunden konnten entscheidend sein
Der Einsatz galt als besonders heikel:
Sprengkopfgewicht von rund einer halben Tonne
Fundort zwischen Wohnblocks
Nähe zu einer Tankstelle
Risiko einer unkontrollierten Explosion
Massive Angriffe in der Nacht auf die Ukraine
Der Fund steht im Zusammenhang mit einem grossangelegten russischen Angriff in der Nacht zum 24. Januar. Dabei wurden:
mehr als 370 Kampfdrohnen
21 Raketen unterschiedlicher Typen
auf ukrainisches Gebiet abgefeuert. Die Luftverteidigung neutralisierte 15 Raketen und 357 Drohnen.










