Die Lage zwischen den USA und dem Iran spitzt sich erneut gefährlich zu.
Während in Washington offenbar über neue Militärschläge diskutiert wird, reagiert Teheran mit scharfen Drohungen – und spricht von einer „vernichtenden“ Antwort.
Iran richtet direkte Warnung an Donald Trump
Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf warnte US-Präsident Donald Trump am Samstag öffentlich vor neuen Angriffen auf den Iran.
Laut Ghalibaf habe sich das iranische Militär während der sechswöchigen Waffenruhe neu organisiert und verstärkt.
Neue militärische Aktionen der USA würden deshalb deutlich schwerere Folgen haben als bisher.
„Niederschmetternder und bitterer“
Besonders brisant:
Der iranische Politiker erklärte, eine neue Konfrontation würde für die USA „niederschmetternder und bitterer“ enden.
Die Aussagen erfolgten nach einem Treffen mit Pakistans Armeechef Asim Munir in Teheran.
Pakistan gilt derzeit als wichtiger Vermittler zwischen Washington und Teheran.
Berichte über neue US-Angriffe sorgen für Nervosität
Mehrere US-Medien berichteten zuletzt über mögliche neue Militäraktionen.
Laut dem Nachrichtenportal Axios soll Donald Trump mit seinen engsten Sicherheitsberatern über weitere Schritte gesprochen haben.
Der US-Präsident sei zunehmend frustriert über die stockenden Gespräche mit dem Iran.
Auch der Sender CBS meldete, dass Militär- und Geheimdienstvertreter Reisepläne abgesagt hätten, um auf mögliche Entwicklungen vorbereitet zu bleiben.
Eine endgültige Entscheidung soll aber noch nicht gefallen sein.
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Fragile Waffenruhe seit April
Der aktuelle Konflikt begann Ende Februar 2026 mit Angriffen der USA und Israels auf iranische Ziele.
Seit Anfang April gilt eine fragile Waffenruhe.
Doch die Gespräche über eine langfristige Lösung verlaufen schwierig.
Die grössten Streitpunkte
Im Zentrum stehen vor allem:
- das iranische Atomprogramm
- die Kontrolle über die Strasse von Hormus
- Sicherheitsgarantien in der Region
- militärische Präsenz der USA
Warum die Strasse von Hormus so wichtig ist
Die Strasse von Hormus zählt zu den wichtigsten Handelsrouten der Welt.
Ein grosser Teil der globalen Öltransporte läuft durch die Meerenge.
Eine Eskalation hätte deshalb massive Folgen:
- steigende Ölpreise
- Unsicherheit an den Finanzmärkten
- Gefahr für den Welthandel
- mögliche militärische Ausweitung im Nahen Osten
Internationale Sorge wächst
Internationale Beobachter warnen zunehmend vor einer neuen Eskalationsspirale.
Besonders kritisch sehen Experten die aggressive Rhetorik beider Seiten.
Denn schon kleinere Zwischenfälle könnten die fragile Waffenruhe kippen lassen.






