Die Spritpreise explodieren – und die kommenden Wochen könnten noch teurer werden.
Wer täglich Auto fährt, spürt die Folgen schon jetzt.
Doch wie stark steigen Benzin und Diesel wirklich?
Ölpreise steigen weiter – dramatische Kursbewegungen
Am Dienstag legten die Ölpreise im frühen Handel erneut deutlich zu.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 2,35 Dollar auf 80,09 Dollar – ein Plus von rund 3 %.
Die US-Sorte WTI kletterte auf knapp 73 Dollar pro Barrel, ebenfalls ein Anstieg von über 2 %.
Bereits am Montag waren die Preise stark gestiegen: Brent erreichte kurzfristig 82,37 Dollar, bevor der Kurs im Tagesverlauf wieder leicht nachgab. Am Ende des Handelstages stand dennoch ein Plus von über 5 Dollar bzw. rund 7 % auf 77,74 Dollar auf dem Kurszettel.
Laut gmx.ch dürften diese Preisanstiege auch die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten direkt treffen: Bereits am Montag stiegen die Preise für einen Liter Benzin im Vergleich zur Vorwoche um 10–15 %.
Der Auslöser: Konflikt im Nahen Osten
Die Spannungen im Ölmarkt resultieren aus militärischen Aktionen zwischen Israel, den USA und dem Iran.
Am Wochenende griffen Israel und die USA Ziele im Iran an.
Als Reaktion schränkte der Iran den Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus ein – eine zentrale Handelsroute für Öl weltweit.
Experten warnen, dass die Verknappung des Angebots die Preise weiter nach oben treiben könnte.
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Was bedeutet das für die Schweiz?
Für Pendlerinnen, Handwerker und Familien heisst das: teurer Sprit an der Tankstelle.
Ein Liter Benzin könnte in den kommenden Wochen weiter steigen.
Auch Diesel und Heizöl werden voraussichtlich teurer.
Wer kann, sollte Fahrgemeinschaften oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen, um Kosten zu sparen.
Tipps für Konsumentinnen und Konsumenten
Tank-Apps nutzen: Finden Sie die günstigsten Tankstellen in Ihrer Umgebung.
Verkehr reduzieren: Fahrgemeinschaften oder Homeoffice können Kosten senken.
Alternative Energie: Elektro- oder Hybridfahrzeuge können langfristig entlasten.










