Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA verschärfen sich erneut. Nach den jüngsten US-Angriffen am Persischen Golf hat die iranische Führung scharfe Drohungen ausgesprochen und das im Juni vereinbarte Rahmenabkommen mit den Vereinigten Staaten für ausgesetzt erklärt.
Iran reagiert mit scharfen Drohungen
In einer Erklärung des obersten Führers Ajatollah Modschtaba Chamenei kündigte die iranische Führung an, die USA würden «unvergessliche Lektionen» erhalten. Darin wird den Vereinigten Staaten vorgeworfen, den Konflikt bewusst weiter zu verschärfen und internationale Vereinbarungen zu missachten.
Zudem bezeichnete die Führung die USA erneut als «grossen Satan» und warf Washington Vertragsbruch sowie mangelnde Verlässlichkeit vor. Die Aussagen markieren eine deutliche Verschärfung der diplomatischen Spannungen zwischen beiden Ländern.
Laut GMX erklärte Irans Vizeaussenminister Kasem Gharibabadi zudem, dass das Mitte Juni mit den USA unterzeichnete Rahmenabkommen vorerst ausgesetzt werde. Eigentlich hatten beide Seiten den Konflikt durch weitere Verhandlungen entschärfen wollen.
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Spekulationen um Chamenei halten an
Seit seiner Ernennung zum obersten Führer vor mehr als vier Monaten ist Modschtaba Chamenei nicht mehr öffentlich aufgetreten. Sein Verbleib und sein Gesundheitszustand sorgen weiterhin für Spekulationen.
US-Medien berichteten zuletzt, Chamenei sei bei einem Luftangriff schwer verletzt worden. Offiziell bestätigt wurden diese Angaben von iranischer Seite bislang nicht. Das Staatsfernsehen bezeichnete ihn zwar bereits vor Monaten als «Kriegsversehrten», veröffentlichte jedoch keine weiteren Details.
Keine öffentlichen Auftritte
Obwohl regelmässig schriftliche Erklärungen über Chameneis offizielle Internetkanäle veröffentlicht werden, fehlen weiterhin aktuelle Video- oder Audiobotschaften.
Die jüngsten Drohungen verdeutlichen die angespannte Lage zwischen Teheran und Washington. Ob und wann die ausgesetzten Gespräche wieder aufgenommen werden, ist derzeit offen.





