Zwei Tage, die Iran für immer verändert haben
Was sich im Januar 2026 in der Islamischen Republik Iran abgespielt haben soll, übersteigt jedes bisher bekannte Ausmass politischer Repression.
Wie das Time Magazine in einem exklusiven Bericht schreibt, basierend auf internen Quellen aus dem iranischen Gesundheitsministerium, könnten über 30.000 Menschen binnen nur 48 Stunden getötet worden sein.
Die Ereignisse, die sich an einem Donnerstag und Freitag Mitte Januar abspielten, stellen alles in den Schatten, was bisher bekannt war. Laut de.euronews.com, die den Bericht aufgriffen, geriet das gesamte medizinische System des Landes unter Schock – genauso wie die Gesellschaft.
Die Zahlen, die niemand sehen soll
Laut den zitierten Informanten aus dem Gesundheitsministerium wurde derart rücksichtslos geschossen, dass selbst Leichensäcke und Kühltransporter knapp wurden. Behörden mussten 18-Rad-Kühlanhänger zum Abtransport der Toten einsetzen, weil die regulären Leichenschauhäuser kollabierten.
Rettungssysteme brachen zusammen. Die Daten wurden systematisch unter Verschluss gehalten. Bis zum 21. Januar sprach das Regime offiziell von 3.117 Todesopfern. Doch interne Statistiken zeigten ein mehr als zehnfaches Ausmass – über 30.000 Tote, allein in zwei Tagen.
Historischer Vergleich mit Babyn Jar
In dem Bericht kommt auch Les Roberts, Professor für Epidemiologie an der Columbia University, zu Wort. Er vergleicht die Ereignisse mit dem Massaker von Babyn Jar im Jahr 1941, bei dem über 33.000 Jüdinnen und Juden von den Nazis ermordet wurden.
Der Iran sei mit Blick auf die Geschwindigkeit und Zielgerichtetheit der Gewalt in eine historische Linie mit den dunkelsten Kapiteln des 20. Jahrhunderts gerückt.
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Der Mensch hinter der Zahl: Sahba Rashtian
Besonders bewegt die Geschichte von Sahba Rashtian, einer 23-jährigen Animationskünstlerin aus Isfahan. Sie wurde bei einer Demonstration durch Schüsse getötet. Ihre Freunde erinnern sich, wie sie einst sagte:
„Mein Name bedeutet Wein – und in der Islamischen Republik bin ich verboten.“
Ihr Vater nannte sie bei der Beerdigung eine „Märtyrerin auf dem Weg zur Freiheit“. Er trug ein weisses Gewand, Symbol für Reinheit und Hoffnung – mitten im Blutvergiessen.
Internetzensur und Starlink-Umgehung
Während die Regierung alles daran setzte, die Kommunikation zu unterbrechen, fanden Informationen ihren Weg ins Ausland – über Starlink-Verbindungen. Trotz vollständiger Internetsperren gelangten Bilder, Daten und Berichte an die Öffentlichkeit.
Medizinisches Personal aus verschiedenen Regionen sprach von einem „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Die Aufzeichnungen in mehreren Kliniken deuteten auf gezielte Kopfschüsse, Massenermordungen und systematische Unterdrückung hin.
Was bleibt: Schock, Trauer, Erinnerung
Die Ereignisse in Iran im Januar 2026 stehen für eine der schwersten politischen Gewalttaten unserer Zeit. Während die Regierung weiter schweigt, wächst der internationale Druck.
Und während sich das Land offiziell in Normalität übt, bleiben tausende Familien ohne Antwort – und eine Gesellschaft traumatisiert.










