Ein Klick, ein Anruf – und das Geld ist weg.
Ein 62-jähriger Pensionist aus dem Bezirk Hermagor fiel auf ein gefälschtes Sicherheits-Popup im Internet herein.
Der vermeintliche Virenschutz entpuppte sich als dreiste Betrugsmasche.
So lief der Betrug ab
Falsche Warnung, echte Folgen
Am 23. Oktober 2025 surfte der 62-Jährige im Internet, als plötzlich ein Popup-Fenster erschien.
Darin wurde behauptet, sein Computer sei mit einem Trojaner infiziert. Eine Telefonnummer für „technischen Support“ wurde eingeblendet – ein typisches Merkmal sogenannter Tech-Support-Betrügereien.
Im Glauben, sein Gerät schützen zu müssen, rief der Mann die Nummer an.
Am anderen Ende meldeten sich angebliche „Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens“, die dem Pensionisten ein teures Schutzpaket verkauften.
Zwei Abbuchungen vom Konto
Kurz darauf wurden zwei Abbuchungen über mehrere Tausend Euro von seinem Konto festgestellt.
Die Täter – bislang unbekannt – hatten Zugriff auf seine Zahlungsdaten erlangt.
Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche
Typische Anzeichen von „Tech-Support-Scams“
Unerwartete Popups mit Viruswarnungen oder Microsoft-/Apple-Logos
Aufforderung, eine Telefonnummer anzurufen
Remote-Zugriff auf den Computer über Fernwartungssoftware
Zahlungsaufforderungen für angebliche Sicherheitssoftware
Wichtig: Echte Sicherheitsmeldungen von Microsoft, Apple oder Antivirenprogrammen fordern niemals zu einem Anruf oder einer direkten Zahlung auf.
So schützen Sie sich
Fenster sofort schliessen, nicht auf Links klicken.
Keine Telefonnummern anrufen oder Fernzugriff gewähren.
Bankkonto überprüfen und bei verdächtigen Abbuchungen sofort Polizei und Bank informieren.
Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle erstatten.
Ermittlungen laufen
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Täterschaft ist bislang unbekannt.
Der finanzielle Schaden für den Pensionisten beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.







