Pokal-Mission für Inter: Wer bringt Energie auf den Platz?
Ein Viertelfinale auf neutralem Boden.
Rotation im Kader.
Und ein Ziel: Halbfinale der Coppa Italia.
Für Inter geht es morgen Abend in Monza gegen Torino um den Einzug in die nächste Runde – und Trainer Cristian Chivu muss eine heikle Balance finden zwischen Ambitionen und Ressourcenmanagement.
Spielort und Bedeutung
Das Duell findet im U-Power-Stadion in Monza statt, nicht im San Siro. Grund: Das Meazza-Stadion wird für die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele am 6. Februar vorbereitet.
Die Coppa Italia bleibt ein klares Ziel für Inter, denn eine Trophäe könnte der Saison zusätzlichen Wert verleihen. Gleichzeitig mahnen die Erfahrungen des Vorjahres: Das Halbfinale gegen AC Mailand nach einem anstrengenden Viertelfinale kostete Ressourcen, die in der Liga und in der Europa Conference League fehlten.
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Kader und Rotation: Chancen für Nachwuchs
Trainer Chivu hat fast alle Spieler zur Verfügung, ausgenommen die verletzten Barella, Calhanoglu und Dumfries. Angesichts des dichten Spielplans setzt er auf Rotation:
Tor: Sommer könnte spielen, Josep Martinez weicht aus.
Mittelfeld: Chancen für Nachwuchsspieler Bovo (2005) und Cocchi (2007).
Rückkehr: Darmian nach Verletzungspause.
Angriff: Duo Bonny/Pio Esposito, um Lautaro Martinez und Thuram zu schonen.
Laut ansa.it ist dies eine Strategie, um sowohl den Pokal als auch die anderen Saisonziele nicht zu gefährden.
Öffentliche Ordnung: Fans bleiben aus
Die Reise für Inter-Fans zu Auswärtsspielen ist bis 23. März 2026 untersagt. Hintergrund: Ein Vorfall am vergangenen Sonntag in Cremona, bei dem ein Feuerwerkskörper Torwart Audero betäubte.
Die Massnahme gilt auch für Ticketverkäufe an Lombardei-Einwohner, betrifft aber nicht das Derby am 8. März, da keine Fanreisen geplant sind.










