FIFA-Präsident Gianni Infantino hat nach der Weltmeisterschaft 2026 scharfe Kritik an Medien und anderen Gegnern des Turniers zurückgewiesen. In einem Instagram-Beitrag warf er Kritikern vor, von Hass und falschen Gerüchten geleitet zu sein, und verteidigte die Organisation der FIFA.
FIFA-Präsident kritisiert WM-Gegner
Gianni Infantino hat sich nach der WM 2026 ausführlich zur Kritik rund um das Turnier geäussert. Der FIFA-Präsident verteidigte die Arbeit des Weltverbandes und betonte die positiven Momente der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko.
Laut GMX erklärte Infantino in seinem Beitrag, Kritiker hätten die Freude und das Gemeinschaftsgefühl der Fans verpasst. Statt den Fussball zu feiern, hätten sie aus seiner Sicht Hass und falsche Informationen verbreitet.
Infantino richtete seine Worte insbesondere an Personen, die aus seiner Sicht hinter Medienberichten und Kommentaren stehen. Während diese «im Hintergrund» blieben, arbeite die FIFA nach seinen Angaben «an vorderster Front», um das Turnier zu organisieren.
WM 2026 von Kontroversen begleitet
Die Weltmeisterschaft, die vom 11. Juni bis 19. Juli in den drei Gastgeberländern USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wurde, war bereits im Vorfeld von verschiedenen Diskussionen begleitet worden.
Zu den Themen gehörten unter anderem Reisebeschränkungen für einzelne Fangruppen sowie die Debatte um die Aufhebung einer Rotsperre gegen den US-Nationalspieler Folarin Balogun. Dabei wurde auch über eine mögliche politische Einflussnahme diskutiert.
Infantino betonte dagegen die positiven Aspekte des Turniers. Er schrieb, Millionen Menschen hätten gemeinsam Fussball gefeiert und verschiedene Kulturen seien durch den Sport zusammengebracht worden.
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Infantino spricht von sicherem Turnier
Der FIFA-Präsident erklärte weiter, die Weltmeisterschaft sei ohne Gewalt und grössere Zwischenfälle verlaufen. Nach seinen Angaben hätten sieben Millionen Menschen aus mehr als 200 Ländern die Spiele besucht.
Kritikern warf Infantino vor, einzelne negative Beispiele stärker zu gewichten als die grosse Mehrheit der Fans. Er verwies dabei unter anderem auf Visa-Probleme einzelner Personen und stellte diesen die grosse Zahl bewilligter Einreisen gegenüber.
Aufruf zu mehr Fokus auf Fussball
Zum Abschluss seines Beitrags forderte Infantino seine Kritiker auf, sich stärker auf die verbindende Kraft des Fussballs zu konzentrieren. Er rief dazu auf, über die Bedeutung des Sports nachzudenken und die Emotionen der Fans wahrzunehmen.
Der Instagram-Beitrag erhielt bis Montagmittag MESZ knapp 20.000 Likes. Die Kommentarfunktion wurde von Infantino deaktiviert.






