Der Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau hat den Flugverkehr in Indonesien erheblich beeinträchtigt. Vulkanasche erreichte den Flughafen der Hauptstadt Jakarta, der vorübergehend geschlossen werden musste. Nach Angaben des Flughafenbetreibers waren mehr als 760 Flüge betroffen. Darunter befanden sich auch zahlreiche internationale Verbindungen nach Hongkong, Sydney, Seoul und Amsterdam.
Mehr als 760 Flüge betroffen
Am Flughafen der indonesischen Hauptstadt Jakarta ist es nach einem Vulkanausbruch zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr gekommen. Vulkanasche gelangte bis zum Flughafen und führte dazu, dass der Betrieb vorübergehend eingestellt werden musste.
Nach Angaben des indonesischen Betreibers InJourney Airports waren mehr als 760 Flüge betroffen. Verbindungen wurden gestrichen, umgeleitet oder verspäteten sich. Laut GMX waren unter den betroffenen Flügen auch zahlreiche internationale Verbindungen.
Vulkanasche stellt für den Luftverkehr eine erhebliche Gefahr dar. Sie kann unter anderem in die Triebwerke von Flugzeugen gelangen und dort Schäden verursachen. Aus Sicherheitsgründen können deshalb Flüge nicht wie geplant durchgeführt werden.
Internationale Verbindungen betroffen
Die Auswirkungen waren auch auf internationale Flugverbindungen spürbar. Zu den betroffenen Zielen gehörten unter anderem Hongkong, Sydney, Seoul und Amsterdam.
Wie lange die Einschränkungen andauern, hängt unter anderem von der weiteren Ausbreitung der Vulkanasche und den Windverhältnissen ab. Die Behörden beobachten die Situation rund um den Vulkan und die Luftqualität im betroffenen Gebiet.
Für Reisende können die Auswirkungen des Ausbruchs deshalb auch über Jakarta hinaus spürbar sein. Verspätungen und Umleitungen können den Flugverkehr in der Region zusätzlich belasten.
Anak Krakatau sorgt für Aschewolke
Die Vulkanasche stammt vom Anak Krakatau in der Strasse von Sunda. Der Vulkan bildet eine kleine Vulkaninsel rund 150 Kilometer westlich des Flughafens von Jakarta.
Der jüngste Ausbruch des Vulkans begann nach Angaben der Behörden am Freitag. Anak Krakatau liegt zwischen den Inseln Sumatra und Java und befindet sich damit in einer Region mit besonders hoher vulkanischer Aktivität.
Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring. In dem südostasiatischen Inselstaat gibt es etwa 130 aktive Vulkane – mehr als in jedem anderen Land der Welt.
Der aktuelle Ausbruch zeigt erneut, welche direkten Auswirkungen vulkanische Aktivität auf den internationalen Reiseverkehr haben kann. Besonders die Ausbreitung von Vulkanasche stellt für Flughäfen und Fluggesellschaften eine grosse Herausforderung dar.






